Vorbereitung auf Berufseinstieg Bewerbungstraining an der Oberschule Hilter

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Auch Bürgermeister Marc Schewski war beim Bewerbungstraining an der Oberschule Hilter. dabei. Foto: OberschuleAuch Bürgermeister Marc Schewski war beim Bewerbungstraining an der Oberschule Hilter. dabei. Foto: Oberschule

Hilter. Obwohl die Zeugniskonferenzen bereits gelaufen waren, mussten sich die Schüler der beiden 9. Klassen der Oberschule Hilter kurz vor den Ferien noch einmal so richtig ins Zeug legen: Für sie stand ein Bewerbungstraining unter realen Bedingungen auf dem Stundenplan. Das teilt die Schule jetzt mit.

Die Vorbereitung für den Einstieg in das Berufsleben beginnt in der 8. Klasse mit einem Projekttag, an dem es um die Kompetenzen und Interessen der Schüler geht. Im Anschluss folgen drei Praxistage mit entsprechender Vor- und Nachbereitung. An diesen Tagen lernen die Achtklässler verschiedene Berufe kennen.

In der 9. Klasse folgen dann zwei Betriebspraktika und jetzt zum Abschluss des Schuljahres das praxisnahe Bewerbungstraining. Bevor fünf Personalverantwortliche aus verschiedenen Branchen mit den Schülern Vorstellungsgespräche und Assessment-Center unter realen Bedingungen trainierten, hatten sie mit Eva Hummel-Schroer von der Osnabrücker Personalberatung B & B alles rund um die Bewerbung gepaukt. Dazu gehörten das Erstellen der Bewerbungsunterlagen, Telefongespräche oder das Schreiben einer Onlinebewerbung.

Mit dem theoretisch erworbenen Wissen mussten sich die Jugendlichen anschließend den Personalverantwortlichen Astrid Ullrich von der Sparkasse Osnabrück, Lars Schönebeck von Dachser Logistik, Jan Spohler aus der Schüchtermann-Klinik, Nina Fischer von den Stadtwerken GMHütte stellen und sogar Hilters Bürgermeister Marc Schewski.

Die simulierten Bewerbungsgespräche, die jeder Schüler mit verschiedenen Experten führen musste, glichen einem tatsächlichen: So wurden die „Bewerber“ nicht nur zu ihren schulischen Leistungen interviewt, sie mussten auch Rede und Antwort zu Themen wie Familie, Belastbarkeit, Hobbys oder Umgang mit Kritik stehen.

Auch die Assessment-Center fanden unter realistischen Bedingungen statt: In Gruppen mussten die Jugendlichen verschiedene Aufgabenstellungen erarbeiten und entsprechende Präsentationen vorbereiten. Anschließend erhielten sie von den Personalchefs ein Feedback über ihr Verhalten.

„Das hat echt was gebracht“, war die einhellige Meinung der Neuntklässler. „Die Tage waren zwar zum Ende des Schuljahres noch einmal richtig anstrengend, aber auch sehr hilfreich für unsere Bewerbungen.“ Die Personalverantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden mit dem Auftreten der jungen Leute.


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