4000 Euro für BUND-Projekt Peters-Stiftung fördert Blühwiese in Hilter

Von Achim Köpp

Machten sich vor Ort ein Bild von der zu schaffenden "Feuchtwiese" am Hilteraner Südbach: (v.l.) Josef Hugenberg (1. Vors. BUND Os), Matthias Beckwermert (GF BUND Os), Christopher Puschmann (Bufdi), Tibor Schürmann (Bufdi), Helga und Alfred Peters (Stiftungsgründer), Hubert Greve und Holger Knemeyer (beide Stiftungsrat)  Foto: Achim KöppMachten sich vor Ort ein Bild von der zu schaffenden "Feuchtwiese" am Hilteraner Südbach: (v.l.) Josef Hugenberg (1. Vors. BUND Os), Matthias Beckwermert (GF BUND Os), Christopher Puschmann (Bufdi), Tibor Schürmann (Bufdi), Helga und Alfred Peters (Stiftungsgründer), Hubert Greve und Holger Knemeyer (beide Stiftungsrat) Foto: Achim Köpp

Hilter. Das BUND-Projekt "Blühender Landkreis" erfährt immer mehr positive Beachtung und Unterstützung: Dank einer Spende der Alfred-und-Helga-Peters-Stiftung wird bald in Hilter am Südbach eine 8000 Quadratmeter messende "Feuchtwiese" blühen

Das Ehepaar Alfred und Helga Peters aus Bad Laer-Remsede gründete im Jahr 2017 eine Stiftung mit dem Ziel, Erlöse daraus unter anderem für die Förderung der Heimatpflege, des Naturschutzes und der Landschaftspflege auszuschütten. 4000 Euro aus der Stiftung flossen jetzt in das BUND-Projekt. Aufmerksam geworden auf die vielfältigen Aktivitäten des regionalen BUND, vor allem aktuell in Sachen extensive Wiesen, Blühstreifen und Insektenschutz, kam der Stiftungsvorstand überein, diesen dabei mit dem Geld zu unterstützen. 

Bachlauf

Das als Feuchtwiese ausersehene und im Moment nicht bearbeitete Grundstück gehört einem Hilteraner Ehepaar, das nicht genannt werden möchte. Es wird es dem BUND für den Naturschutz zur Förderung der Artenvielfalt von Wildblumen und Insekten unentgeltlich überlassen. Das Areal liegt ideal in einer Senke am Waldrand, obendrein befindet sich dort eine Quelle, die den zu schaffenen Bachlauf mit Wasser versorgen soll.

Die Vertreter vom BUND reagierten mit großer Freude und Erleichterung auf die großzügige Spende. Matthias Beckwermert als Geschäftsführer BUND KG Osnabrück erklärte, man benötige das Geld dringend für das aktuelle Projekt "Blühender Landkreis", denn je größer ein Projekt sei, desto höhe sei die logistische Anforderung an die technische Ausrüstung für eine naturschutzfachliche Mahd und Pflege. Zwei "Bufdis" werden bei der Heuernte, wie auch dem Jakobskreuzkraut- und Ampferstechen helfen. 

Extensiv

Bei dem Projekt "Blühender Landkreis" handelt es sich darum, mit Unterstützung verschiedener Kommunen und der landkreiseigenen Naturschutzstiftung Osnabrück Blüh- und Randstreifen anzulegen und zu pflegen, auch extensive Wiesen zu betreuen. Die Koordination erfolgt vom Landschaftspflegebüro des BUND im Lernstandort Noller Schlucht. Beckwermert: "Bis heute werden im Südkreis mehr als zwölf Hektar gepflegt. Der Erfolg: Auf den entsprechenden Flächen haben sich bereits viele Insekten und Vögel eingefunden - die angestrebte Biotopvernetzung ist dabei Teil des Aktionsprogrammes gegen das Insektensterben".


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