Provisorien werden aufgestellt Arbeiten für Austausch von Strommasten in Borgloh gestartet

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Der linke Strommast Am Ährenfeld muss ausgetauscht werden. Er besteht noch aus Thomasstahl und ist nicht so belastbar. Foto: Kathrin PohlmannDer linke Strommast Am Ährenfeld muss ausgetauscht werden. Er besteht noch aus Thomasstahl und ist nicht so belastbar. Foto: Kathrin Pohlmann

Hilter. Die 220 kV Leitung zieht sich mitten durch Borgloh. Zwei Masten der Leitung müssen erneuert werden. Die ersten Arbeiten haben schon begonnen, in der kommenden Woche sollen die Provisorien aufgestellt werden.

Ein Mast befindet sich an der Kirchstraße Höhe Hausnummer 26, er wird nach Angaben des Netzbetreibers Amprion auf dem Grundstück versetzt. Der zweite bestehende Mast am Ende der Straße Am Ährenfeld wird entlang der Leitungsachse auf einem Grundstück, angrenzend am Pöhlenweg platziert. Wann die Arbeiten abgeschlossen sein werden, das konnte Amprion-Sprecher Michael Weber noch nicht sagen. Ursprünglich sollten sie Anfang Dezember beginnen und auch abgeschlossen werden. 

Versprödungen im Thomasstahl

Der Grund für den Austausch: Die Masten bestehen aus sogenanntem Thomasstahl. Bis Mitte der 1960er Jahre wurde in der Stahlherstellung das Thomasverfahren angewendet. Allerdings zeigten sich im Laufe der Zeit Versprödungen im Material. Die Masten sind nicht hundertprozentig belastungsfähig, sodass laut Amprion in den vergangenen Jahren ein sukzessiver Austausch erfolgte. 

Rückbau der Provisorien

Die Masten in Borgloh sollen durch sogenannte Provisorien ersetzt werden. Die maximale Betriebszeit wird laut Amprion voraussichtlich sechs Jahre betragen. Der Rückbau der Provisorien erfolgt im Anschluss an die Inbetriebnahme der geplanten 380-kV-Höchstspannungsleitung. Die Aufstellung der Provisorien hat laut Weber aber nichts mit dem geplanten Bau des Teilabschnitts der 380-kV-Leitung zu tun.


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