Weihnachtsmusical für Frieden und Toleranz Kinder der Süderbergschule Hilter glänzten in ihren Rollen

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Als weihnachtlich gestimmte Familie mit Pfadfinder traten auf: (von links) Malena Havermann als „Jan“, Joana Pinela als „Svea", Alina Wendler als „Rike" und Fiona Temme als „Mama“. Foto: Carolin HlawatschAls weihnachtlich gestimmte Familie mit Pfadfinder traten auf: (von links) Malena Havermann als „Jan“, Joana Pinela als „Svea", Alina Wendler als „Rike" und Fiona Temme als „Mama“. Foto: Carolin Hlawatsch

Hilter. Mit dem Musical „Ein Friedenslicht reist um die Welt“ stimmten die Kinder der Süderbergschule am Freitag in der Ulrich-Rau-Sporthalle in Hilter auf die nahende Weihnacht ein.

Andächtig trugen die drei ersten Klassen der Hilteraner Grundschule zur Eröffnung flackernde Kerzen durch das Publikum bis zur Bühne. Nach Grußworten von Schulleiterin Elisabeth Wroblowski, in denen sie versuchte, das Lampenfieber der jungen Schauspieler etwas zu lindern hieß es „Scheinwerfer an“. Im Rampenlicht standen nun die 19 Mitglieder der Musical-AG, sowie die 60 Sänger des Schulchors. 

Frieden in die Welt tragen

„Ich träum’ von Ländern die sich nicht bekriegen, sondern sich in den Armen liegen“ sangen die AG-Mitglieder Fiona Temme, Joana Pinela, Alina Wendler und Malena Havermann in der ersten Szene. Direkt wurde der aktuelle Bezug des, der Feder des Liedermachers Siegfried Fietz entsprungenen Musicals deutlich.„Im Mittelpunkt des Stücks steht die jährliche Aktion der Pfadfinder, bei der sie das Friedenslicht als Zeichen der Hoffnung und Wärme aus Bethlehem in die Welt zu allen und besonders auch zu Randgruppen wie Flüchtlingen, Obdachlosen und alleinstehenden Menschen bringen“, erklärten die Musical-AG-Leiterinnen Sonja Trojan und Susanne Rose-Haunhorst. 

Zwei Musical-Projekte im Jahr

Sie probten mit den Acht- bis Zehnjährigen einmal pro Woche seit Beginn des Schuljahres im August. Es ist nicht das erste Musical, das die Süderbergschule präsentierte. Stets kurz vor Weihnachten, sowie vor den Sommerferien gibt es eine Aufführung: Im letzten Sommer „Tabaluga“ im letzten Winter „Ein Licht leuchtet auf“. Grundsätzlich seien es Musicals und keine reinen Theaterstücke die ausgewählt würden, da auch der Schulchor unter Leitung von Musiklehrer Michael Grünewald mitwirke.

So wie in der Realität die Pfadfinder am dritten Adventswochenende, reichten beim Weihnachtsmusical die Schüler der Süderbergschule ein Friedenslicht weiter. Foto: Carolin Hlawatsch


Die Friedensbotschaft des Musicals kam an, das zeigte der tosende Applaus der zahlreichen Zuschauer auf den Stühlen und Rängen der Sporthalle. Am Ende konnten die Besucher die von Schülern bunt beklebten Windlichter mit nach Hause nehmen. Die Spenden gehen zu einem Teil nach Indien an die Brieffreunde der Grundschüler, zum anderen Teil an die Musical-AG.  


Das Friedenslicht aus Bethlehem

Seit 1986 wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem österreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Die Idee entstand im Landesstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF). Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Dort wird es am dritten Adventswochenende in zahlreiche Orte Europas gesandt. So erreichte das Friedenslicht mit der diesjährigen Botschaft „Frieden braucht Vielfalt“ auch Osnabrück. Dort wird es in einem feierlichen Gottesdienst im Dom übergeben.

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