Zeitplan geändert Borgloh bekommt erst 2019 neue Strommasten

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Die Leitung 220kV führt mitten durch Borgloh, zwei der Masten müssen ausgetauscht werden. Eigentlich sollte das noch in diesem Jahr umgesetzt werde, der Zeitplan hat sich aber verzögert. Foto: Kathrin PohlmannDie Leitung 220kV führt mitten durch Borgloh, zwei der Masten müssen ausgetauscht werden. Eigentlich sollte das noch in diesem Jahr umgesetzt werde, der Zeitplan hat sich aber verzögert. Foto: Kathrin Pohlmann

Hilter. Die 220 kV Leitung führt durch Borgloh. Zwei Masten der Stromtrasse, die im Ort stehen müssen ausgetauscht werden. Eigentlich sollten die Arbeiten im Dezember beginnen und auch abgeschlossen werden. Der Zeitplan hat sich aber verschoben.

Die Arbeiten an den Strommasten in Borgloh verzögern sich. Ursprünglich sollten sie Anfang Dezember beginnen. Nach Angaben von Amprion-Sprecher Michael Weber hat sich der Zeitplan nun aber verschoben. Daher wird das Unternehmen erst im neuen Jahr mit dem Austausch der Masten beginnen. Einen genauen Zeitraum konnte er noch nicht nennen.  (Weiterlesen: Zwei Strommasten müssen in Borgloh ausgetauscht werden

Versprödungen im Stahl

Der Grund für den Austausch: Die Masten bestehen aus sogenanntem Thomasstahl. Bis Mitte der 1960er Jahre wurde in der Stahlherstellung das Thomasverfahren angewendet. Allerdings zeigten sich im Laufe der Zeit Versprödungen im Material. Die Masten sind nicht hundertprozentig belastungsfähig, sodass laut Amprion in den vergangenen Jahren ein sukzessiver Austausch erfolgte. 

Provisorien vorgesehen

Die Masten in Borgloh sollen durch sogenannte Provisorien ersetzt werden. Die maximale Betriebszeit wird laut Amprion voraussichtlich sechs Jahre betragen. Der Rückbau der Provisorien erfolgt im Anschluss an die Inbetriebnahme der geplanten 380-kV-Höchstspannungsleitung. Die Aufstellung der Provisorien hat laut Weber aber nichts mit dem geplanten Bau des Teilabschnitts der 380-kV-Leitung zu tun.  


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