Damit es im Schulgarten wieder sprießt Grundschüler aus Wellendorf hoffen auf Umwelt-Förderpreis

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Die Garten-AG baut den Barfußpfad des Schulgartens zurück, da Jugendliche außerhalb der Schulzeiten dort immer wieder Müll und Scherben liegen lassen. Neu geplant sind nun vier Hochbeete und eine Insektenhotel. Foto: Carolin HlawatschDie Garten-AG baut den Barfußpfad des Schulgartens zurück, da Jugendliche außerhalb der Schulzeiten dort immer wieder Müll und Scherben liegen lassen. Neu geplant sind nun vier Hochbeete und eine Insektenhotel. Foto: Carolin Hlawatsch

Hilter. Beete im Schulgarten anlegen, säen und ernten, Nistkästen bauen, Insekten beobachten und auch die Straßen des Dorfes mit bunten Blumen verschönern - alles das stellt die Garten-AG der Grundschule Hilter-Wellendorf auf die Beine. Jetzt bewirbt sie sich, als einer von fünf Kandidaten, beim Umwelt-Projekte-Wettbewerb der Teutoburger Energie Netzwerk eG.

„Wenn wir beim Wettbewerb gewinnen, können wir mit dem Preis vier Hochbeete und ein Insektenhotel bauen“, planen die neun jungen Mitglieder der freiwilligen Garten-AG aufgeregt. Im Schulgarten wachsen Kartoffeln, Bohnen, Johannisbeeren, Wildblumen und es gibt eine Kräuterschnecke. „Letztes Jahr haben wir hier Erdbeeren geerntet und sie anschließend mit Vanilleeis verspeist“, berichtet Felix aus der vierten Klasse. Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit und Wärme in diesem Sommer sind viele Pflanzen im Schulgarten vertrocknet. Jetzt sollen die Beete erneuert werden, damit auch in den nächsten Jahren weiter gegärtnert werden kann.

AG existiert seit 20 Jahren

Die Garten-AG an der Grundschule Wellendorf existiert bereits seit 20 Jahren. Gegründet wurde sie von Josef Körner, pädagogischer Mitarbeiter der Schule, der entsprechende Erfahrung auch durch seine hauptberufliche Tätigkeit im Tagungshaus Friedenskotten Hankenberge mitbringt. „Dort wurde bereits 1985 ein Garten für außerschulisches, ökologisches Lernen angelegt“, berichtet Körner, der noch stets die Grundschul-Garten-AG leitet.

Mit den Grundschülern möchte er die geplanten Hochbeete nicht nur mit Obst und Gemüse, sondern auch mit Tulpen bepflanzen. „Wir beteiligen uns an der Aktion „Tulpen für Brot“ und helfen somit anderen Kindern“, erklärte er beim immer Mittwochs stattfindenden AG-Treffen. Die Grundschüler werden ihre selbst gepflanzten Tulpen im Frühjahr verkaufen und der Erlös des Projekts geht dann an die Aktion Peruhilfe, die Deutsche Welthungerhilfe und die Deutsche Kinderkrebshilfe.


TEN-Umwelt-Wettbewerb

Die Teutoburger Energie Netzwerk eG (TEN) bietet seit Januar 2018 ausschließlich Strom aus regenerativen Quellen an. Für jede verbrauchte Kilowattstunde wird ein gewisser Beitrag in einen Fördertopf eingezahlt, aus dem regionale Umweltprojekte unterstützt werden. Im Rahmen eines Wettbewerbs eifern nun fünf ausgesuchte Projekte um die Förderpreise. Die drei Aktionen mit den meisten Stimmen erhalten jeweils 3000 Euro. Abgestimmt werden kann bis zum 30. November auf www.ten-eg.de/privatkunden/strom/oekostrom-re/abstimmung.

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