Zum 10. Mal Bläserklang und Chorgesang MGV Borgloh feiert beim Sängerfest am Renkenörener See Jubiläum

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Die Chöre traten, wie hier der Gastgeber, der MGV Borgloh, in legerer Kleidung auf, was auf den zwanglosen Charakter des Sängerfests am Renkenörener See hinwies. Foto: Horst TroizaDie Chöre traten, wie hier der Gastgeber, der MGV Borgloh, in legerer Kleidung auf, was auf den zwanglosen Charakter des Sängerfests am Renkenörener See hinwies. Foto: Horst Troiza

Hilter. Das Sängerfest des MGV Borgloh am Renkenörener See feierte sein Jubiläum. Seit zehn Jahren lädt der Chor befreundete Gesangsvereine zum Singen ein und kredenzt dem Publikum einen Liederabend in der besonderen Atmosphäre des malerischen Seegeländes. Als Gäste wirkten der Männerchor Lechtingen, der MGV Fidelitas Holte, der MGV Hörstel aus Halle sowie das Blasensemble „Ehemalige 54er“ mit.

Nur eine Woche nach dem Seefest des Heimatvereins Borgloh war der MGV an der Reihe und konnte auf dem Gelände des Renkenörener Sees sein Sängerfest feiern. Mehrere Hundert Besucher verfolgten die Auftritte der vier Chöre und des Blasorchesters und genossen das malerische Ambiente des Seegeländes.

Immer beliebter

Vor zwei Jahren hatte der MGV Borgloh sein 120-jähriges Bestehen gefeiert, jetzt folgte das nächste Jubiläum: Seit zehn Jahren gibt es nunmehr das Sängerfest am See. Vereinspräsident Heinrich Meyer zu Allendorf dankte dem Heimatverein, der für diesen Anlass das Gelände des Renkenörener Sees zur Verfügung stellt und damit dem Sängertreffen einen besonderen Rahmen gibt. „Wie zu sehen ist, haben wir Jahr für Jahr ein größeres Publikum. Für uns ein Ansporn, uns ordentlich ins Zeug zu legen und zusammen mit unseren Gästen für eine gute Unterhaltung zu sorgen“, erklärte er.

Foto: Horst Troiza

Stimmungslieder

Den musikalischen Auftakt machten die „Ehemaligen 54er“, frühere aktive Mitglieder des Blasorchesters Borgloh, die unter der Leitung von Herbert Holtgreife auftraten. Ihnen folgte der MGV, der angeführt von Chorleiterin Irina Moser zwei kurze Lieder, „Weinkönigin“ und „Motorbiene“ sang. Erstmals waren der Männerchor Lechtingen, Leitung Markus Döring, und der MGV Hörstel unter der Leitung von Christian Schuhmacher zu Gast, die das Liedprogramm mit manchem musikalischen Schmankerl erweiterten. Auch der den Gastgebern freundschaftlich verbundene MGV Felicitas Holte, bei dem ebenfalls Irina Moser für den richtigen Takt steht, hatte Stimmungslieder mitgebracht und sorgte für eine ungezwungene, familiäre Atmosphäre.

Foto: Horst Troiza

Herrliches See-Ambiente

Rings um die Bühne waren lange Bankreihen aufgetellt, von denen das Publikum die Auftritte verfolgte. Die Bewirtung klappte vorzüglich, die Weinlaube hielt neben Rebensaft auch einen sprudelnden Brunnen mit Borgloher Heimattropfen bereit. Ebenso wie hier herrschte auch am Bierstand reges Treiben. Die Zuschauer genossen das herrliche See-Ambiente mit der musikalischen Untermalung von der Bühne. Gegen Einbruch der Dunkelheit kam die Wasserfontäne, die per Computer farblich gesteuert wurde, zu ihrer vollen Entfaltung. Ein prächtiges Bild gab auch das Fackelkreuz ab, das später auf einem Boot auf dem See fuhr.

Nach dem Auftritt der Chöre waren noch einmal die „Ehemaligen 54er“ am Zug, die das Publikum weiter mit Schunkelliedern unterhielten.


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