Initiative der Kolpingsfamilie Wegkreuz an der Alten Straße in Borgloh renoviert und neu geweiht

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Pater Aswin weihte während einer Andacht das unter der Federführung der Kolpingsfamilie Borgloh restaurierte Wegkreuz an der Alten Straße. Foto: Horst TroizaPater Aswin weihte während einer Andacht das unter der Federführung der Kolpingsfamilie Borgloh restaurierte Wegkreuz an der Alten Straße. Foto: Horst Troiza

Hilter. Hilter Das Wegkreuz an der Alten Straße in Borgloh hat eine Generalüberholung hinter sich und präsentiert sich im neuen Glanz. Verantwortlich für die Verschönerungsaktion ist die Kolpingsfamilie Borgloh, deren Mitglieder in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Handwerkern und mit einer Spende der Volksbank ausgestattet die Renovierung durchführten.

Etwa 60 Gläubige hatten sich gegenüber dem Kreuz versammelt, um an einer kleinen Andacht zur Weihe des restaurierten Kruzifixes teilzunehmen. Pater Aswin Kumar Chhinchan dankte allen an der Aktion beteiligten Menschen dafür, „dieses prägende Zeichen unseres Glaubens“ in einen angemessenen Zustand versetzt zu haben. Johannes Kaumkötter und Dieter Pope vom Vorstandsteam der Kolpingsfamilie schlossen sich dem an. Es ist „eine Gemeinschaftsarbeit von Kolpingmitgliedern und ansässigen Handwerkern, die das Wegkreuz wieder in alten Glanz versetzt haben“. Die Andacht wurde umrahmt von Liedern des Kirchenchors Cäcilia, der unter der Leitung von Mechtild Uthoff sang.

Lange Geschichte

Der Vorläufer des heutigen Kreuzes lässt sich bis über das Jahr 1794 hinaus zurückverfolgen. Damals hatte es seinen Platz in der Kapelle des Wamhofes im Alten Borgloh gehabt. Danach war es in das heutige Dorf gekommen. 1995 war es dann bei einem Unfall völlig zerstört worden, als ein Möbelwagen es streifte und aus seiner Verankerung riss. Dabei wurde aber auch erkannt, dass es stark verwittert und nicht mehr zu reparieren gewesen war.

Der damalige Pfarrer Franz Revermann initiierte einen Neubau. Der Landwirt Franz Biesenkamp stiftete das Holz, das Tischlermeister Bernhard Schweer verarbeitete. Hobbyschnitzer Rolf Körbitz fertigte den Korpus. Das jetzige Kreuz wurde 1996 geweiht.

Arbeit und Geld

Bei der Restauration in diesem Jahr waren ebenfalls wieder viele ebenso fleißige wie engagierte Hände am Werk gewesen. Die finanzielle Unterstützung durch die Volksbank, die 950 Euro übergab, machte das Projekt erst möglich. Kolpinger wie Johannes Raude, der das Dachgerüst und die Schindeln herstellte, trugen ihren Teil zum Gelingen bei, ebenso wie der Malerbetrieb Birkemeyer, der die Farbarbeiten übernommen hatte. Die Blumenrabatte unterhalb des Wegkreuzes wurde neu von Maria und Dieter Pope angelegt, die sich in Zukunft auch um deren Pflege kümmern werden.


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