Farbenpracht und Feuerwerk Renkenörener Seefest des Heimatvereins Borgloh beliebt wie eh und je

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Die Lichterpracht beim Renkenörener Seefest gipfelte am Samstagabend in einem Höhenfeuerwerk. Foto: Carolin HlawatschDie Lichterpracht beim Renkenörener Seefest gipfelte am Samstagabend in einem Höhenfeuerwerk. Foto: Carolin Hlawatsch

Hilter. Dieses Mal spielte das Wetter dem Heimatverein der Samtgemeinde Borgloh in die Hände. Am Samstag zog es über 1000 Gäste zum Renkenörener Seefest in Hilter-Ebbendorf.

Mit Weinglas in der Hand und Musik der Rock-Coverband Sixx Strings im Ohr flanierten Jung und Alt auf dem Rundweg um den See. Pausiert und sich unterhalten wurde in versteckten Lauben, auf Bänken mit Seeblick oder an den Ess-Buden. Mit zunehmender Dunkelheit verwandelte sich das idyllische Gartenareal des Heimatvereins in einen farbenprächtigen Augenschmaus. So war manch Gast auch mit Foto-Equipment angereist um die sich im See spiegelnden Lichtspiele und die bunt angestrahlten Pflanzen einzufangen. „Schon die Zeit zwischen 18 und 18.30 Uhr war von den Lichtverhältnissen her sehr interessant, dann die blaue Stunde nach Sonnenuntergang und nun die leuchtenden Farben im Dunkel“, schwärmte Werner Michallek aus Wallenhorst. Der Vorsitzende der "Fotografischen Gesellschaft Osnabrück" hatte seine Kamera mit Stativ direkt am Ufer aufgebaut und um 21 Uhr innerhalb von drei Stunden über 300 Fotos im Kasten. 


Fotografen haben ihre Freude beim Renkenörener Seefest. Hier ist Werner Michallek, Vorsitzender der Fotografischen Gesellschaft Osnabrück, voll in seinem Element. Foto: Carolin Hlawatsch


Neue Wasserorgel 

Einige seiner Motive zeigen die zehn Meter hohe Wassersäule aus der Choreographie der Wasserorgel, die eine Neuheit und ein wahrer Hingucker auf dem Renkenörener Seefest war. Mit Unterstützung der Volksbank Borgloh, des "Motorsport-Clubs Osnabrück" sowie privaten Spendern konnte der Heimatverein das Gelände mit dieser computergesteuerten Wasserorgel bereichern. „Sie ist auf drei sogenannten Schwimmern fest im See installiert und wird bei unseren Veranstaltungen wie dem Seefest oder auch beim 'Offenen Gartentor' eingeschaltet“, berichtete Ludger Spiegelburg aus Bad Laer, der seit fast 40 Jahren Kassenwart des aktuell 450 Mitglieder fassenden Heimatvereins Borgloh ist. Die enge Verbindung des Bad Laerers mit Borgloh entstand durch seine 40-jährige Tätigkeit als Leiter der Sparkasse Borgloh. Doch wer annimmt, Spiegelburg kenne deswegen die meisten Gäste des Seefestes, der irrt: „Wir haben sehr viele Besucher von auswärts. Der Anreise-Radius liegt so bei bis zu 50 Kilometern“, weiß er.

Feuerwerk

Aus Kloster Oesede kam Familie Witzke zum Seefest: „Wir waren schon mehrmals hier, aber noch nie am Samstagabend. Nun wissen wir, abends ist es besonders beeindruckend“. Noah Witzke (11) war gespannt auf das Feuerwerk, das um 22.15 Uhr über den Lichterketten am Nachthimmel funkelte und alle Festgänger fest stehen und hochgucken ließ, egal ob sie sich nun auf der Seebrücke oder im Getümmel zwischen Bühne und Buden befanden. 


Familie Witzke aus Kloster Oesede genoss die Choreographie der Wasserorgel auf dem Renkenörener See. Foto: Carolin Hlawatsch


Und weil es so schön ist, ging das Fest am Sonntag in die Zugabe. Wie schon in den vergangenen Jahren unterhielt die „Blechreiz-Company“ die Kaffee und Kuchen genießenden Besucher mit Jazzmusik. Beim Spaziergang um den See lag das Augenmerk nunmehr auf der Natur und den Skulpturen als am Vorabend auf den bunten Lichtern. „Es gibt hier sieben Skulpturen des Osnabrücker Künstlers Hans Gerd Ruwe zu bestaunen, die uns als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt wurden“, sagte Ludger Spiegelburg. „Und zusätzlich noch weitere Exponate regionaler Künstler. Jährlich kommen zwei neue hinzu, die dann von Mai bis September hier ausgestellt sind“. 

Nach zahlreichen „Offenen Sonntagen“ und dem abschließenden Seefest endet die Saison am Renkenörener See nun so langsam. Am kommenden Samstag, 8. September, ab 19 Uhr steigt dort noch das Sängerfest. Dafür hat der Männergesangverein Borgloh drei weitere Chöre aus dem Landkreis Osnabrück eingeladen. Der Eintritt ist frei. Die „Offenen Gartentor-Sonntage“ für Besucher finden dann wieder ab Sonntag, 5. Mai 2019, immer von 14 bis 18 Uhr statt.


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