Kreativ und kunterbunt Fantasievoller Blick in Borgloh in Vergangenheit und Zukunft

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Hilter. Die Feuerwehr holte ihre Museumsspritze samt historischer Einsatzkleidung hervor, der Heimatverein die alten Erntegerätschaften und die Damen der KFD ihre althergebrachte Tracht. Denn „Zukunft braucht Herkunft“ und beides kam beim großen Festumzug anlässlich des 950-jährigen Ortsjubiläums zu seinem Recht.

Wochen-, teils monatelang wurde hinter Borglohs Türen und Toren geplant, gezeichnet und gewerkelt. Am frühen Sonntagnachmittag lüftete sich endlich so manches sorgsam gehütete Geheimnis. Denn auf die Minute pünktlich setzte sich als optischer Höhepunkt eines rundum gelungenen Festes der kunterbunte Umzug in Bewegung. Die ersten Schaulustigen hatten sich bereits früh die besten Plätze gesichert – vorzugsweise auf Mauer oder Treppe des Kirchplatzes. Denn dort bot sich gleich zweimal ein optimaler Blick auf kreativ gestaltete Wagen, gut gelaunte Fußgruppen und schwungvoll aufspielende Kapellen.

Bühne, Kirche und schwimmendes Klassenzimmer

Das Blasorchester Borgloh – ohnehin das ganze Festwochenende über im musikalischen Einsatz – führte den farbenfrohen Lindwurm an, für den die Gruppen und Vereine des Ortes alle Fantasie spielen ließen. Einen Einblick in ihr Zeltlager gewährte dabei die katholische Jugend. Zum Singen am Renkenörener See lud – natürlich mit Gesang – der MGV Borgloh ein. Die plattdeutsche Theatergruppe installierte eine ganze Bühne auf ihrem Mottowagen. Und auch das „Borgloher Wahrzeichen“ durfte im Umzug nicht fehlen: Dank Baumeister Alfons Baumann rollte die St.-Pankratius-Kirche auf dem Wagen von Kolpingsfamilie und Kirchenchor durch die Straßen.

An 15 Jahre Open-Air-Kegelparty erinnerte der TuS Trinken. Die Schulen richteten derweil den Blick nach vorn: „Wir lernen für die Zukunft – egal, welcher Herkunft“, verkündeten dabei die Grundschüler. Ob allerdings das „schwimmende Klassenzimmer“ der Oberschule eine Zukunft hat, ist vorläufig noch offen. Reiter, Radler, die Sportler des TuS, Landvolk, Landjugend und viele mehr: Beim Festumzug waren alle auf den Beinen. Und wer nicht selbst im langen Tross mitlief, der stand gespannt am Straßenrand und schloss sich anschließend dem letzten Wagen auf dem Weg zum Festplatz an. Mehr aus Hilter im Netz

Unterhaltungsprogramm

Dort erwartete nach dem Umzug ein buntes Unterhaltungsprogramm die kleinen und großen Besucher. Den ausgelassenen Nachmittag ließen sich auch „Frank und seine Freunde“ nicht entgehen. Dazu sorgten drei verschiedene Bands für Stimmung auf dem Platz. Eine Partynacht mit „Thirty Toes“ rundet das ereignisreiches Festwochenende ab.


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