„Ratzfatz“ durch den Festakt Breites Lob für bürgerschaftliches Engagement

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Hilter. „Drei, zwei, eins – Ratzfatz!“ Der Countdown sitzt: Mit stimmkräftiger Unterstützung der vielen Besucher verwandelte das Improvisationstheater Ratzfatz im Festzelt Borgloher Begriffe, Redens- und Eigenarten in launige Spielszenen. Die schauspielerische Spontanität bereicherte am Sonntagmorgen den kurzweiligen Festakt für einen ganz besonderen Jubilar.

Borgloh feiert sein 950-Jähriges. So „ratzfatz“ wie beim Improvisationstheater aus Münster ließ sich dieses Ereignis allerdings nicht auf die Beine stellen. Anderthalb Jahre währten vielmehr die umfangreichen Vorbereitungen. Und viele Borgloher – unter anderem im 15-köpfigen Organisationsteam des eigens gegründeten Vereins - brachten sich mit Ideen und Arbeitsleistung darin ein.

Meterlange To-Do-Listen

Bürgermeister Marc Schewski erinnerte zum Festakt, den das Blasorchester Borgloh musikalisch begleitete, an regelmäßige Treffen, an meterlange To-Do-Listen und noch längere Protokolle. Es wurde geplant und zwischendurch auch gepuzzelt, um etwa aus den von Michael Stegmann ausgeschnittenen Teilen eine optimale Platzgestaltung zu kreieren. „Es steckt ganz viel Arbeit in diesem Fest“, lobte Schewski den großen Einsatz im Ort. Sein Dank galt allen Planern, Helfern und Akteuren, aber auch den vielen Sponsoren, die mit ihren Spenden das Gelingen des Festes ermöglichten. Mehr aus Hilter im Netz

„Alle machen mit“, stellte auch der Bundestagsabgeordnete André Berghegger fest, der gemeinsam mit zahlreichen Ehrengästen dem von Wilfried Hinrichs locker moderierten Festakt seinen Besuch abstattete. „Das ist vorbildlich und ein Paradebeispiel für bürgerschaftliches Engagement in der Region.“ Und dieses Engagement zeige der Ort nicht nur zum Jubiläum, sondern alljährlich bei zahlreichen Festen und Veranstaltungen. „Ein solcher Zusammenhalt ist etwas ganz Besonderes“, stellte Berghegger fest.

Lieber auf dem Dorf

Und das Ergebnis des Engagements konnte sich zwei Tage lang mehr als sehen lassen: „Dieses Fest wird niemand vergessen“, zeigte sich Landrat Michael Lübbersmann überzeugt. Für die Borgloher geht ohnehin nichts über ihren Ort. „Hat irgendjemand eine Idee, warum es Sinn macht, in der Stadt zu wohnen?“ Auf die Frage aus den Reihen von „Ratzfatz“ kam im gut besuchten Festzelt deshalb auch nur einmütiges Schweigen.


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