Jörg Knör bringt zur Show Prominenz ins Zelt Otto und Rammstein bei 950-Jahr-Show in Borgloh

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Hilter. Ein Ort feiert – und die geballte Prominenz aus Politik, Musik- und Showbusiness ist dabei. Unmöglich? Nicht bei Jörg Knör. Der Parodist und Entertainer holte zur 950-Jahr-Show nach Borgloh, was Rang und Namen hat. Locker, spontan und mit ansteckend guter Laune führte er am Samstagabend durch den Wettstreit der Ortsteile.

Er moderierte, parodierte, musizierte und ließ gemeinsam mit Co-Moderator Matthias Grewe im voll besetzten Festzelt gute zweieinhalb Stunden Showtime wie im Flug vergehen: Auf der aufwendig gestalteten Bühne wechselte Jörg Knör chamäleonartig die Rollen und Accessoires. Dabei wechselten sich, eingerahmt vom Blasorchester Borgloh, lachmuskelstrapazierende Showeinlagen mit spannenden Spielrunden ab, die nicht nur für die vielen „auswärtigen“ Besucher aus Hilter und Umgebung noch so manches wissenswerte Detail aus dem Jubiläumsort bereithielten.

Borgloh siegt im Wettstreit

Wie viele Höfe arbeiten in Allendorf noch im Vollerwerb? Wie viele Kurven hat die Ebbendorfer Straße? Und wie viele Spielplätze gibt es in Borgloh? Knifflige Fragen über den jeweils anderen Ortsteil galt es in den Vorrunden für die Teams aus Borgloh, Allendorf, Uphöfen, Ebbendorf, Eppendorf und Wellendorf zu beantworten. In bester Hans-Rosenthal- und „Dalli klick“-Manier war bei sich nach und nach enthüllenden Fotos gute Ortskenntnis gefragt.

Unterdessen mussten sich die vielen hundert Besucher bei den Pantomime-Runden so manches Mal auf die Zunge beißen. Denn Vorsagen war um der Fairness willen natürlich verboten. Den Einzug in die Finalrunde sicherten sich schließlich die Teams von Borgloh, Uphöfen und Wellendorf – letzteres mit Unterstützung aus Hankenberge, „der entmilitarisierten Zone zwischen Hilter und Borgloh“, wie Teammitglied Georg Dütemeyer humorvoll anmerkte. Bäumchen und Bank als Siegerpreis gingen schließlich nach Borgloh.

Tauschkonzert und Geburtstagsständchen

Der neue Standort ist durchaus passend. Denn auf der Bank können die Borgloher nun ganz in Ruhe die 1000-Jahr-Feier planen. Doch schon zum 950-Jährigen fehlte es nicht an renommierten Gratulanten. Da flanierte Dieter Bohlen lässig über die Shopping-Meile des Ortes, enthüllte Angela Merkel das Geheimnis ihrer Raute. Von Papst Benedikt über Willy Brand bis zu Otto und Arnold Schwarzenegger und Karl Lagerfeld gab sich die Prominenz, von Knör täuschend echt nachgeahmt, ein Stelldichein. Mehr aus Hilter im Netz

Eine kleine Stippvisite beim Tauschkonzert „Sing meinen Song“ sorgte mit der Rammstein-Version von Howard Carpendales „Hello again“ für Begeisterungsstürme. Und auch ein Geburtstagsständchen durfte nicht fehlen. Eigens zum Ortsjubiläum dichtete Karel Gott dafür seine „Biene Maja“ um. Das Ergebnis war ein Ohrwurm, der das ganze Zelt spontan in einen vielhundertstimmigen Chor verwandelte: „Und dieser Ort, den ich hier meine, der heißt Borgloh!“


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