Jugendfeuerwehr im Landkreis Feuerwehr Hilter macht sich stark für die Zukunft

Von Susanne Pohlmann


Hilter. Jetzt ist es offiziell: Der offizielle Start für die Jugendfeuerwehr Hilter wurde am Freitagnachmittag gefeiert. Gemeindebrandmeister Ralf Telkämper hieß die Nachwuchskameraden genauso willkommen wie Bürgermeister Marc Schewski, Vertreter der Nachbarfeuerwehren und die erfahrenen Hilteraner Feuerwehrleute, die alle mit Rat und Tat den Betreuern der neuen Jugendfeuerwehr zur Seite stehen.

Die 18 Jungen und Mädchen zwischen 10 und 16 Jahren werden von einem sechsköpfigen Betreuerteam unter Leitung von Carsten Kellersmann für das ehrenamtliche Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr begeistert. Nachdem vor rund eineinhalb Jahren die Gemeinde und die Feuerwehr beschlossen hatten, endlich eine Jugendfeuerwehr einzurichten, konnten bereits die ersten Interessierten im Februar 2018 alle 14 Tage freitags die Grundlagen in Sachen Brandschutz und Notfallhilfe kennenlernen.

Feuer und Flamme für Nachwuchs

Dabei kommt aber der Spaß nicht zu kurz, denn es bleibt auch Zeit, um beispielsweise zusammen mit anderen Jugendfeuerwehren den Heidepark Soltau zu besuchen. Bürgermeister Schewski betonte, wie wichtig es ist, dass eine Gemeinde eine solche Einrichtung in jeder Hinsicht unterstützt: „Im Rat waren alle gleich Feuer und Flamme.“ Und man wolle auch in Zukunft dafür sorgen, dass die Nachwuchsfeuerwehrleute gut ausgerüstet in die Zukunft starten. Für Telkämper ist die Gründung der Jugendfeuerwehr eine „Zukunftsversicherung für das ehrenamtliche Engagement in der Feuerwehr.“ Den typischen Teamgeist haben die Jugendlichen bereits gefunden, was Kellersmann begeistert: „Schon jetzt nach wenigen Monaten ist die Kameradschaft spürbar und darauf sind wir auch ein wenig stolz.“ Mit den Hilteraner Jugendfeuerwehr-Mitgliedern engagieren sich im Landkreis jetzt über 630 Jugendliche, das beste Rezept gegen Nachwuchsprobleme, wie es in anderen Landkreisen längst Alltag geworden ist, wie der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Altkreis, Gerd Glane berichtete.


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