Technischer Defekt Mähdrescher gerät in Hilter in Brand – Feuerwehr lobt „vorbildlichen” Landwirt

Von Jörg Sanders

In Hilter ist am Donnerstagmittag in Mähdrescher in Brand geraten. Symbolfoto: Michael GründelIn Hilter ist am Donnerstagmittag in Mähdrescher in Brand geraten. Symbolfoto: Michael Gründel

Hilter. In Hilter ist am Donnerstagmittag in Mähdrescher in Brand geraten.

Gegen 12 Uhr war das Erntefahrzeug an der Osnabrücker Straße in Brand geraten. Bei der Demontage des Schneidwerks hatte der Fahrer die Rauchentwicklung durch einen Schwelbrand bemerkt, teilte die Feuerwehr Hilter auf ihrer Facebookseite mit.

Demnach fuhr der Mann das Erntefahrzeug umgehend auf eine Straße und löschte den Schwelbrand mit einem Feuerlöscher. Nachbarn halfen ebenfalls mit Feuerlöschern. Die alarmierte Feuerwehr führte die Nachlöscharbeiten durch. Der Brand ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen, sagte Polizeisprecher Frank Oevermann auf Anfrage.

Die Feuerwehr Hilter lobt den Landwirt ausdrücklich. Er habe wegen der Trockenheit ein mit Wasser gefülltes Güllefass bereit gehalten und den Acker zuvor bewässert.

Gefahr der Hitze und Trockenheit

Denn derzeit kommt es in unserer Region aufgrund der anhaltenden Hitze wiederholt zu Bränden bei Erntemaschinen und auf Stoppelfeldern. Zuletzt hatte ein Mähdrescher am Mittwoch in Lotte Feuer gefangen, die Flammen griffen auf ein Stoppelfeld über. Der Brand hatte für eine zeitweise Sperrung der Bahnstrecke Amsterdam-Berlin gesorgt. Und solch ein Brand ist schnell entfacht: Schon der Kontakt eines Mähdreschers mit eine Stein könne Funken verursachen – bei der Trockenheit entzündet sich ein Feld schnell.


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