Mit Herzblut und Fairness Schachfreunde Hilter feierten ihr 20-jähriges Jubiläum

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Mit Leidenschaft: Nach der Begrüßung ging es natürlich ans Schachspielen. Antonius Fahnemann von der Heilpädagogische Hilfe Osnabrück spielte mit. Foto: Anke SchneiderMit Leidenschaft: Nach der Begrüßung ging es natürlich ans Schachspielen. Antonius Fahnemann von der Heilpädagogische Hilfe Osnabrück spielte mit. Foto: Anke Schneider

Hilter Mit einer Schachpartie und anschließendem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen feierte die Schachgruppe in der Werkstatt Hilter ihren 20. Geburtstag. Und Falk-Rainer Demmel, einer der Gründungsväter, ist stolz, dass die Gruppe schon so lange existiert. Im Juni 1998 wurde sie mit 18 Schachbegeisterten gegründet. Tendenz allerdings fallend: „Heute sind wir noch 14“, sagte Demmel.

Seit 20 Jahren spielen die Mitglieder der Gruppe immer mittwochs von 16 bis 18.30 Uhr. Das ist bis heute so geblieben. Am Wochenende finden hin und wieder Wettkämpfe mit anderen Schachgruppen aus der Umgebung statt. „Und da können unsere Spieler durchaus mithalten“, ist auch Nadine Paulitschek von der heilpädagogischen Hilfe Osnabrück stolz auf die Schachspieler.

Nikolausschachturniere

Turniere fanden unter anderem in Osnabrück, Melle, Versmold und Bad Rothenfelde statt, aber auch in Bremen und Dortmund. Die Schachgruppe der Werkstatt Hilter organisiert aber auch eigene Turniere wie Vereinsmeisterschaften oder Blitz-, Oster- und Nikolausschachturniere.

Zum Jubiläum kamen Vertreter der umliegenden Schachvereine, unter anderem die Spieler der Schacharena Bad Rothenfelde. „Das waren immer tolle Turniere mit euch, weil ihr eine faire Truppe seid“, sagte Heinz Holschermann. Er dankte Falk-Rainer Demmel, der die beiden Gruppen zusammengebracht hat.

Viel Engagement

Demmel hob hervor, dass in der Schachgruppe von Seiten der Spieler und der Organisatoren viel Herzblut, Engagement und Fairness eingebracht wird. Die Spieler seien mit Freude und Optimismus dabei und es sei ein tolles Gemeinschaftsgefühl entstanden.

Der Arbeitspädagoge hob schließlich markante Höhepunkte hervor, wie das zehnjährige Jubiläum der Gruppe, die Ganztagesfahrt nach Bremen mit Schachwettkampf und das Spiel gegen Schachweltmeister Gerhard Müller mit Fernsehübertragung. „Sogar die größte Fachzeitung, das Schachmagazin, hat uns mit einem ganzseitigen Beitrag bedacht“, sagte Demmel. Darauf könne man zu Recht stolz sein.

Gutschein für neue Bretter

Antonius Fahnemann, Vorstandsvorsitzender der Förderstiftung Heilpädagogische Hilfe Osnabrück, überreichte am Ende einen Gutschein über 150 Euro für neue Schachbretter. Danach wurde es still im Saal und die Anwesenden taten das, was sie am liebsten tun: Schach spielen.


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