Sogar zuhause Englisch gesprochen Native-Speaker-Project an der Oberschule Hilter

Höhepunkt des Projektes war am Ende der Woche eine Aufführung für die gesamte Schulgemeinschaft. Foto: Oberschule HilterHöhepunkt des Projektes war am Ende der Woche eine Aufführung für die gesamte Schulgemeinschaft. Foto: Oberschule Hilter

pm/wie Hilter. „Das war eine tolle Woche und hat viel Spaß gemacht!“ Birgit Rahe, Fachleiterin Englisch an der Oberschule Hilter, freute sich über das viele Lob der Schüler des 8. Jahrgangs für das Projekt „Native Speaker“.

Neu ist das Projekt zwar nicht, aber bewährt: Seit etlichen Jahren organisiert die Realschullehrerin das Projekt, in dem Schüler eine Woche lang von der ersten bis zur sechsten Stunde unter der Leitung von „Natives“, also von Muttersprachlern, Englisch sprechen.

Diesmal wurden die Gruppen von Michelle aus Australien und Emma aus Irland betreut, so die Schule. Mit großem Engagement und viel Einfühlungsvermögen motivierten die Beiden die Jugendlichen, von der ersten Stunde an Englisch zu sprechen und so in die Kultur und Lebensgewohnheiten der „Native Speaker“ einzutauchen.

Australische Cookies und irische Bones

Wie funktioniert das Ganze? Die Klassen werden in kleine Gruppen eingeteilt, sodass sich keine Schüler unauffällig wegducken können. Die Mädchen und Jungen lernten, wie man typisch australische Cookies und irische Bones backt, sie planten und machten eine Stadtführung durch Hilter und sie betrieben landestypische Sportarten.

Höhepunkt des Projektes war laut Schule am Ende der Woche eine Aufführung für die gesamte Schulgemeinschaft. Dazu hatten die Schüler verschiedene Sketche vorbereitet. Ziel war es auch hier, dass alle Jungen und Mädchen ihren Beitrag auf der Bühne leisten mussten.

Lehrer zum Lachen zu bringen

Da gab es zum Beispiel die „Try not to laugh Challenge“, in der die Schüler versuchten, einige Lehrer zum Lachen zu bringen. Großen Anklang fand auch die Präsentation der Show „Germany’s next Top Model“. Mit phantasievollen Kostümen schritten die Darsteller über die Bühne und erhielten dafür großen Applaus.

Ideenreich und humorvoll präsentierten die 8. Klässler in dieser Show das in der Woche Gelernte.

Zustimmung bei den Eltern

Auch bei den Eltern stieß das Projekt auf Zustimmung. „Sogar zuhause haben sich die Kinder weiter in englischer Sprache unterhalten“, berichtete eine Mutter.

Aus Sicht der Fachlehrer hat sich die Woche positiv und nachhaltig auf den Unterricht ausgewirkt, da die Sprachbarrieren und Hemmungen, sich in der Fremdsprache zu äußern, abgebaut werden. „Außerdem ist es eine sinnvolle Vorbereitung für die mündlichen Prüfungen in der 10. Klasse“, betonte Birgit Rahe.