Bewegte Bilder aus Wasser Spenden ermöglichen neue Fontäne am Renkenörener See

Von Petra Ropers

Genießen den Blickfang am See: Michael Lippke und Bernd Stegmann vom MSC Osnabrück, Joachim Kuhr, Vorsitzender des Heimatvereins Borgloh, und Thomas Ruff, Vorstand der Volksbank (von links). Foto: Petra RopersGenießen den Blickfang am See: Michael Lippke und Bernd Stegmann vom MSC Osnabrück, Joachim Kuhr, Vorsitzender des Heimatvereins Borgloh, und Thomas Ruff, Vorstand der Volksbank (von links). Foto: Petra Ropers

Hilter . Wasser schießt kraftvoll in die Höhe, plätschert perlend in den See, zieht bewegte Schleier und immer neue Bilder: Eine Oase-Wasserfontäne bereichert seit einer Woche die Idylle des Renkenörener Sees in Borgloh.

Am ersten Öffnungstag der Saison feierte der neue Blickfang seine erfolgreiche Einsatzpremiere. Mit großem Aufwand realisierte der Heimatverein Borgloh das Projekt, für das ein Schwimmponton aus Edelstahl in die Mitte des Sees gelassen wurde. Vier Meter misst das Gestell im Durchmesser, das die drei Pumpen trägt. Bis zu zehn Meter hohe Wassersäulen oder stimmungsvolle Wasser-Choreografien: Die Computersteuerung der Fontänenanlage gewährleistet, dass immer wieder neue Bilder die Blicke der Besucher am See anziehen.

Spenden von MSC und Volksbank

„Dafür hätte man einen Kleinwagen finanzieren können“, räumte Joachim Kuhr, Vorsitzender des Heimatvereins, ein. Möglich wurde die Investition nur durch großzügige Spenden der Volksbank Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle, des Motorsportclubs (MSC) Osnabrück und privater Spenden sowie durch einen tiefen Griff in die Vereinskasse. „Wenn der Heimatverein Borgloh etwas macht, dann macht er es richtig“, stellte Volksbank-Vorstand Thomas Ruff bei einer Besichtigung der Anlage zufrieden fest.

Und das gilt nicht nur für die Neuanschaffung. Erhebliche Investitionen und viele, viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit flossen durch den Heimatverein in den vergangenen drei Jahren bereits in das Gelände. Unter anderem wurden zahlreiche neue Gehölze gepflanzt und im Fachwerkhäuschen eine neue Küche eingerichtet. Und auch die regelmäßige Pflege fordert immer wieder tatkräftige Hände. So waren zur Vorbereitung auf die nun angelaufene Saison über zehn Aktive mehrere Tage lang unermüdlich im Einsatz.

Sonntags geöffnet

Doch die Arbeit hat sich gelohnt: Allein am vergangenen Sonntag als erstem Öffnungstag genossen rund 300 Besucher bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen die stimmungsvolle Atmosphäre und die neue Fontäne. Und auch Bankvorstand Thomas Ruff machte aus seiner Begeisterung keinen Hehl: „Borgloh ist ein Kleinod. Wer dafür eines Beweises bedarf, der sollte den Renkenörener See besuchen. Hier ist die Welt noch in Ordnung.“ Mehr aus Hilter im Netz

Der Renkenörener See ist bis Mitte Juli sonn- und feiertags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.