Der Tradition verbunden Borgloher Feuerwehr stellt den Maibaum auf

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Unter blauem Himmel stellte die Freiwillige Feuerwehr Borgloh den Maibaum im Ortskern auf. Foto: Anke SchneiderUnter blauem Himmel stellte die Freiwillige Feuerwehr Borgloh den Maibaum im Ortskern auf. Foto: Anke Schneider

Hilter. Auch vom einsetzenden Regen ließen sich die Borgloher nicht das traditionelle Maibaum-Aufstellen vermiesen. In sekundenschnelle stellte die Freiwillige Feuerwehr den frisch lackierten Baum auf – der Auftakt für ein heiteres Fest war gemacht.

Um kurz vor 18 Uhr verzogen sich die Mitglieder der Blaskapelle Borgloh unter das Vordach einer Gaststätte am Kirchplatz. Der einsetzende Regen versprach nicht gerade ein heiteres Maibaumaufstellen. Pünktlich um 18 Uhr mit dem Einsetzen des Glockengeläuts von St. Pankratius riss der Himmel auf und die Sonne ließ die bunten Bänder des Maibaums leuchten. Erneut packten die Musiker ihr Gerät zusammen und zogen wieder auf den Kirchplatz um.

Neue Lackierung

„Wir machen das schon fast 40 Jahre, machte Manfred Hagemann vom Heimatverein deutlich, dass die Tradition in Borgloh großgeschrieben wird. In diesem Jahr bekam der Stamm des Maibaumes, der bei Hans Meyer zu Bergsten überwintert hat, mal wieder eine neue Lackierung. Und auch die Bänder waren von fleißigen Händen aus den Reihen des Heimatvereins erneuert worden. Mit der Hilfe einiger Kinder zogen die Männer der Freiwilligen Feuerwehr den Maibaum hoch. In Sekunden – schließlich hat man Übung. Unter Applaus und fröhlicher Musik des Blasorchesters ging man anschließend zum gemütlichen Teil des Maibaumaufstellens über.

Einnahmen für lokale Projekte

Zuvor gab der Vorsitzende Joachim Kuhr nach einer kurzen Begrüßung die Gewinner des traditionellen Silbenrätsels aus dem aktuellen Borgloher Blättken bekannt. Zehn Gewinner wurden gezogen und erhielten wieder einmal Praktisches für den Garten. „Das passt einfach gut in die Zeit“, schmunzelte Manfred Hagemann. Die Preise kämen einfach gut an.

Auf dem Grill im Wagen der Landjugend wurden schließlich fleißig die Würstchen gedreht. Die Einnahmen verwenden die Jugendlichen für ihre eigenen Projekte, unter anderem Ausflüge und Zeltlager. Der Erlös des Getränkewagens fließt in die Kasse des Heimatvereins, der ebenfalls viele schöne Projekte unter seinen Fittichen hat, unter anderem die Pflege des Renkenörener Sees. Ab Sonntag, 6. Mai, ist der See an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 14Uhr bis 18 Uhr wieder geöffnet. Am 18. Und 19. August wird es dann richtig turbulent. Die Samtgemeinde Borgloh feiert ihr 950-jähriges Bestehen.


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