Frühlingshafter Melodienstrauß „Sa-e-itensprünge“-Konzert in Hilter

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Mit einem bunten Melodienstrauß sorgte das Ensemble „Sa-e-itensprünge“ bei seinem Frühlingskonzert in der evangelischen Kirche Hilter für gute Laune und eine passende Einstimmung auf die kommende Jahreszeit. Foto: Christoph BeyerMit einem bunten Melodienstrauß sorgte das Ensemble „Sa-e-itensprünge“ bei seinem Frühlingskonzert in der evangelischen Kirche Hilter für gute Laune und eine passende Einstimmung auf die kommende Jahreszeit. Foto: Christoph Beyer

cby Hilter. Ein gesanglich vielseitiges Spektrum erschloss das Vokalensemble „Sa-e-itensprünge“ bei seinem Frühlingskonzert in der evangelischen Kirche Hilter. Vor und 80 Zuhörern präsentierte die Familienformation Evergreens, Volksweisen und schmissige Schlager.

Wer sich eine musikalische Vorfreude auf den Frühling gönnen wollte, wurde mit dem Konzert bestens bedient. Der Liederschatz, welcher sich dieser Jahreszeit widmet, bot den fünf Ensemblemitgliedern einen umfangreichen Fundus. Dass Klaus-Wilhelm Görtz und seine vier Töchter Silvia Boekholt, Angela Vehling, Jasmin Görtz und Charlotte Görtz sich dabei stimmlich in idealer Weise ergänzten, teilte sich schon zum Konzertauftakt mit.

Fein aufeinander abgestimmt intonierten sie eingängiges Liedgut, bei dem der „Lenz“ auf schönste Weise besungen wurde. „Veronika, der Lenz ist da“ tönte es da glockenhell und passend dazu erleuchtete die Sonne das Kirchenschiff in warmen Farben.

Vor allem die scheinbare Leichtigkeit beeindruckte, mit der die Ensemblemitglieder gesanglich zu Werke gingen. Selbst anspruchsvollste Passagen mit teilweise gegenläufigen Melodielinien wirkten dadurch fast spielerisch und durchgehend wohlklingend.

Doch nicht nur gesanglich konnten die fünf A capella-Künstler überzeugen. Dank kleiner Anekdoten und der unterhaltsamen Darbietungsform geriet Ihr Auftritt in jeder Hinsicht kurzweilig. Dass sie selbst viel Freude an dem hatten, was sie dem Publikum präsentierten, war dabei nur all zu offensichtlich.

Der eigenwillige Name ihrer Formation, so teilten sie mit, spiele auf Saiten eines Instruments, aber auch auf Textseiten an. Zudem sei damit auch der Positionswechsel der Sängerinnen während eines Konzerts gemeint.

Musikalisch erschloss sich die Gruppe auch Schlagergefilde, etwa mit dem Stück „Schuld war nur der Bossa Nova“ oder dem mindestens ebenso eingängigen „Marmor, Stein und Eisen bricht.“ Eines zusätzlichen Instruments bedurfte es bei diesem harmonischen Fünfklang eigentlich nicht und doch konnte der pensionierte Musiklehrer Klaus-Wilhelm Görtz mit seiner Zither noch interessante Akzente setzen.

Von dem eher selten zu hörenden Instrument ging eine beruhigende, teilweise fast meditative Stimmung aus. Wenig später hallte dann mit dem beschwingten „Wochenend` und Sonnenschein“ ein Stück durch die Kirche, dass sich mit dem Frühlingsmotto ebenfalls bestens vertrug.


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