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Rektorin geht in Ruhestand Abschied von der Schulbank in Lähden

Von Ina Wemhöner | 25.07.2014, 18:11 Uhr

Abschied nehmen fällt schwer – nach 20 Dienstjahren an der Grundschule Lähden verabschiedet sich Rektorin Monika Veenker von Kollegen, Eltern und den Schüler. Die 63-Jährige geht jedoch auch mit einem lachenden Auge, denn sie schlägt ein neues Kapitel in ihrem Leben auf.

„Heutzutage haben die Schulrektoren schon Managerqualitäten und sind meines Erachten Alleskönner“, lobte Samtgemeindebürgermeister Ludwig Pleus die Arbeit von Monika Veenker. Die Anforderungen an den Beruf seien zunehmend größer geworden und der Umgang mit Eltern und Schülern, das Ausstellen von Empfehlungen, das Thema Ganztagsschulen und Schüler mit Migrationshintergrund würden die Rektoren vor vielen Herausforderungen stellen, die Monika Veenker in den vergangenen 15 Jahren als Rektorin der Grundschule Lähden aber mit Bravour gemeistert hätte, sagte Pleus.

Vor 42 Jahren nahm Monika Veenker ihr Lehramtstudium an der Universität in Vechta auf und studierte Deutsch, Geschichte und Kunsterziehung. Danach unterrichtete sie Schüler an der Grundschule in Lehrte bei Haselünne und anschließend in Vinnen, wo sie ebenfalls die Position als Rektorin ausübte. Ihre nächste und letzte Station in ihrer Schullaufbahn war vor 20 Jahren die Grundschule in Lähden , wo sie 1999 das Amt als Schulleiterin übernahm.

Für ihren Ruhestand hat die 63-Jährige schon einiges geplant. „Ich werden viele Unternehmungen und Reisen mit meinem Mann unternehmen“, freut sich die passionierte Rektorin. „Mir wird jedoch der Umgang mit den vielen Kindern sehr fehlen“, verrät sie. Für genügend Ablenkung werden aber ihre zwei Kinder und ihre zwei Enkel im Alltag sorgen.

Bei der feierlichen Verabschiedung präsentierten die Grundschulkinder ein umfangreiches Programm aus Singen, Tanzen, Sketchen und Gedichten. Auch Vertreter der Landessschulbehörde sprachen der Rektorin großes Lob und Dank aus, für die vielen Projekte, wie die Planung eines Grünen Klassenzimmers und die Ausstattung eines Werkraumes. Dies hätte durch die gute Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Fördervereins zum Erfolg geführt, so die Rektorin, die zum Abschluss der Feierlichkeiten ihre Entlassungsurkunde erhielt.