„Die Pflicht ruft…“ Persönlichkeitstrainerin referiert in Holte über positives Denken

Von Martin Reinholz

Über die Wirkung des positiven Denkens referierte die Persönlichkeitstrainerin Ingeborg Pflicht vor den Frauen der KFD Holte-Lastrup-Herßum. Foto: Martin ReinholzÜber die Wirkung des positiven Denkens referierte die Persönlichkeitstrainerin Ingeborg Pflicht vor den Frauen der KFD Holte-Lastrup-Herßum. Foto: Martin Reinholz

Lähden. Die Persönlichkeitstrainerin Ingeborg Pflicht hat bei der Jubiläumsveranstaltung der KFD Holte-Lastrup-Herßum Hinweise und Hilfestellungen gegeben, wie das Leben durch positives Denken beeinflusst werden kann.

Die gelernte Gymnasiallehrerin aus Oldenburg wollte ihren Vorruhestand nicht tatenlos erleben und machte sich kurzerhand selbstständig als Persönlichkeitstrainerin. Wer sie kennengelernt hat, versteht, warum sie noch nicht im Vorruhestand – geschweige dann Ruhestand – sein kann.

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Die Deutschen gingen leider eher pessimistisch durchs Leben: „Mit hängenden Schultern und hängenden Mundwinkeln schieben wir uns über die Straße“ sagte Pflicht. Auch wissenschaftliche Untersuchungen hätten erwiesen, dass Deutschland in Sachen Optimismus das schlechtestes Land Europas sei.

Dabei sei auch hinrechend belegt, dass „die Optimisten leichter durchs Leben gehen“. Menschen mit einer positiven Grundeinstellung „sind leistungsfähiger, gesünder, widerstandsfähiger und grundsätzlich zufriedener“ unterstrich die Trainerin.

Sich selbst auf die Schulter klopfen

„Doch wie komme ich zum positiven Denken?“ fragte Pflicht in ihrer unvergleichlichen Mundart mit einer besonderen Betonung auf das „positive“. Schon morgens im Spiegel gelte es, seinem Spiegelbild zu sagen: „Ich liebe Dich!“. Sich dreimal am Tag selber auf die Schulter klopfen für eine gute Tat. Erfolg sei nicht, die Taschen voller Geld zu haben. Vielmehr sei Erfolg das Ergebnis des eigenen Handelns. Dazu gehörten auch die erreichten Dinge im täglichen Leben, wie beispielsweise eine erfolgreiche Hausarbeit.

Ferner gelte es, einmal am Tag eine Minute unentwegt zu Lachen, auch wenn man sich selber dazu zwingen müsse. Dadurch würden Hormone freigesetzt, die das seelische Wohlbefinden stundenlang beeinflussten. Auch praktische Übungen, die die Thesen der Persönlichkeitstrainerin unterstrichen, fanden großes Interesse.


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