Zukunft der Familienbetriebe Junglandwirte aus dem Emsland in Brüssel

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Die Junglandwirte aus dem westlichen Niedersachsen mit dem Europaabgeordneten Jens Gieseke. Foto: Büro GiesekeDie Junglandwirte aus dem westlichen Niedersachsen mit dem Europaabgeordneten Jens Gieseke. Foto: Büro Gieseke

Herzlake. 16 Junglandwirte aus dem westlichen Niedersachsen haben am Europäischen Junglandwirtekongress in Brüssel teilgenommen, einer Veranstaltung der Europäischen Volkspartei.

Unter ihnen waren Katrin Schnelker aus Herzlake, Nicole Lohe aus Haselünne und Jens Engelken aus Haren. Sie waren auf Einladung des CDU-Europaabgeordneten Jens Gieseke (Sögel) nach Brüssel gekommen und hatten dort zwei Tage lang mit Experten verschiedener Institutionen gesprochen.

Teil der Exkursion war ein Fachgespräch mit dem Umweltreferenten der Europäischen Kommission, Alexander Just. Just ist der zuständige Referent für die Umsetzung der Strategie Natura 2000. Dazu gehört die Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten an der Ems.

Gieseke hatte die Junglandwirte eingeladen, um mit ihnen über die Herausforderungen für die Landwirtschaft in Westniedersachsen zu sprechen. Dabei stand die Ausrichtung der Förderpolitik ab 2020 im Zentrum der Diskussion. „Die gemeinsame Agrarpolitik muss auch nach 2020 so ausgerichtet sein, dass unsere Familienbetriebe eine Zukunft haben“, meint der Abgeordnete. Gieseke sagte den Junglandwirten Unterstützung zu. „Man darf auch einmal klar sagen: Ihr macht einen guten Job, Ihr produziert Lebensmittel auf höchstem Niveau, Ihr erfüllt die höchsten Standards weltweit.“ Es sei nicht selbstverständlich, dass die jungen Landwirte sich für ihren Beruf und für die Hofnachfolge entschieden hätten.

In Brüssel nahmen die jungen Landwirte an der Preisverleihung des Junglandwirtskongresses teil. Als Gewinner wurde von der Jury um Jens Gieseke, der spanischen Abgeordneten Esther Herranz García und dem portugiesischen Abgeordneten Nuno Melo die spanische Gruppe ausgezeichnet. Daneben gab es Auszeichnungen für Innovationen in der Landwirtschaft. Für Katrin Schnelker waren die zwei Tage im Zentrum der Europäischen Politik ein besonderes Erlebnis: „Ein sehr gut organisierter Kongress und spannende Gespräche – vor allem mit dem Bauernverband.“


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