Sitzung des Herzlaker Gemeinderats Bebauungsplanänderung schafft Verkehrssicherheit

Von Helmut Diers

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Die Durchfahrt über die Boschstraße durch das Gewerbegebiet in Herzlake soll in zukunft nicht mehr möglich sein. Foto: Konstantin StumpeDie Durchfahrt über die Boschstraße durch das Gewerbegebiet in Herzlake soll in zukunft nicht mehr möglich sein. Foto: Konstantin Stumpe

Herzlake. Nach nicht ganz 30 Minuten war die öffentliche Sitzung des Herzlaker Gemeinderats zu Ende. In dieser Zeit hatte der Rat gut vorbereitete Bebauungsplanänderungen abgearbeitet. Darunter auch die eines 385 Meter langen Teilstücks der Boschstraße im nördlichen und eines 150 Meter langen Teilstücks im westlichen Teil des Gewerbegebiets „Am Bahnhof“.

Alle Abstimmungen fielen dabei einstimmig aus. „Die Änderung des Bebauungsplans im Gewerbegebiet trägt zur Verkehrssicherheit allgemein und insbesondere für den Werksverkehr der Firma Brüggen bei“, betonte Gemeindedirektor Günter Bölscher.

Damit ist über die Boschstraße keine Durchquerung des Gewerbegebiets mehr möglich. Hinter dem Grundstück des Wohnparks Schaper werde ein Wendehammer gebaut. Mit der Abstimmung im Rat ist der Bebauungsplan Nr. 54 „Gewerbegebiet Am Bahnhof“ beschlossen.

Lärmreduzierung

In Folge dieses Beschlusses sprach sich der Rat auch für Änderungen der Bebauungspläne Herzlake Nr. 37, 41, 43 und 44 aus, die alle im Zusammenhang mit der Reduzierung der Schallleistungspegel zur Nachtzeit von 22 bis sechs Uhr in Teilbereichen der Bebauungspläne stehen. In den genannten Teilbereichen werden die Lärmemissionen durch die Beschlüsse um bis zu 18 db(A) pro Quadratmeter gesenkt. Die hier eingesparten Lärmemissionen werden auf den Bereich des entwidmeten öffentlichen Bereich der Boschstraße verlagert.

Erweiterung des Gewerbegebiets

Die fünfte Änderung des Bebauungsplanes Nr. 11 „Gewerbegebiet“ wurde ebenso zur Satzung erhoben wie die vorangegangenen Beschlüsse. Mit dieser Änderung wird das Gewerbegebiet um eine 130 Meter lange und zehn Meter breite Fläche erweitert. Durch die hinzugekommenen rund 1300 Quadratmeter wird auch die überbaubare Fläche des Gewerbegebiets vergrößert.

Mit Dank nahm der Rat eine Spende von 800 Euro von der EWE an. Das Geld wird in den Spielplatz an der Straße „Am Heidkamp“ investiert.


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