Interview mit Alfons Balmann Agrarökonom erläutert Probleme der Landwirtschaft im Emsland


Lähden. Zum Forum emsländischer Landwirte am 17. Februar 2017 in Meppen kehrt Professor Alfons Balmann in die Region zurück, in der er aufgewachsen ist. Der im heutigen Lähdener Ortsteil Holte geborene Agrarökonom, der in Halle an der Saale forscht und lehrt, wird dann zur kritischen Diskussion rund um die industrialisierte Landwirtschaft referieren.

Wenngleich er seit mehr als 30 Jahren nicht mehr im Emsland ansässig ist, hat Balmann, der aus einer Landwirtsfamilie stammt, weiterhin enge familiäre Verbindungen in die Region. Im Interview mit unserer Redaktion spricht der 53-Jährige übe

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Zur Person:

Alfons Balmann, geboren 1963 in Holte (heute zu Lähden gehörend), wuchs im Emsland auf und machte 1982 Abitur am Haselünner Gymnasium. Anschließend studierte er zunächst Physik in Hannover, ab 1983 Agrarwissenschaften an der Universität Göttingen. Nach dem Diplom 1989 schlug er eine wissenschaftliche Laufbahn ein, promovierte 1994 in Göttingen und legte seine Habilitation in Agrarökonomie 2000 an der Berliner Humboldt-Universität ab. Nach wissenschaftlicher Arbeit in Göttingen, Berlin, Los Angeles und Neubrandenburg ist Balmann seit Oktober 2002 Direktor am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle an der Saale. Dort leitet er auch die Abteilung Betriebs- und Strukturentwicklung im ländlichen Raum. Zudem ist der Agrarökonom seit Oktober 2003 Professor für Betriebs- und Strukturentwicklung im ländlichen Raum an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Agrarstrukturwandel, Bewertung von Agrarpolitiken, Bodenmärkte, Investition und Finanzierung, Organisation und vertikale Kooperationen. Balmann ist verheiratet und zweifacher Vater.

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