SPD-Vorschlag ohne Chance Johannes Dieker bleibt Bürgermeister in Dohren


Herzlake. Ohne große Überraschungen endete nach einer guten halben Stunde die konstituierende Sitzung des Dohrener Rates. Johannes Dieker (UWG) bleibt Bürgermeister.

Josef Feldmeier (CDU) und Dietmar Glaner (SPD) wurden als erster und zweiter Stellvertreter berufen. Mit fünf Ratsmitgliedern stellt die UWG die stärkste Fraktion, gefolgt von der CDU, die vier Vertreter entsendet. Die SPD stellt zwei Ratsherren.

Ludger Feldmann (CDU) übernahm als ältestes Ratsmitglied zunächst die Leitung der Sitzung. Nach Vorschlag durch Ratsfrau Johanna Brüggemann (UWG) wurde Johannes Dieker als Kandidat für das oberste Amt der Gemeinde proklamiert. SPD-Ratsherr Dietmar Glaner meinte, dass man aus demokratischer Raison mit Franz-Josef Zumbeel einen Gegenkandidaten präsentieren wolle. Die geheime Wahl konnte Dieker mit acht zu zwei Stimmen für sich entscheiden.

Gewerbegebiet

Neben dem Baugebiet Rotdornweg wird es ein weiteres Gebiet mit 27 Plätzen geben. Das angedachte neue Gewerbegebiet werde vorläufig zurückstellen. Mit dem Kindergarten habe man auch die Attraktivität für Familien erhöht, damit diese sich in Dohren wohlfühlen könnten, meinte er weiter.

50 MB-Breitband-Anschluss?

Ob es den neuen 50 MB-Breitband-Anschluss für Dohren schon in 2017 geben werde, bezweifelte Dieker. „Es ist sicher nicht immer alles gerade ausgelaufen, und wir müssen unsere Effizienz erhöhen“, sagte er. „Insgesamt steht Dohren aber gut da“.

Zu seinen Stellvertretern machte der Rat Josef Feldmeier (CDU) mit einem einstimmigen Votum. Dietmar Glaner erhielt acht Stimmen. In den Verwaltungsausschuss wurden folgende Ratsvertreter gewählt: Dietmar Glaner (SPD), Josef Feldmeier (CDU) und Johannes Dieker (UWG). Stellvertreter wurden Franz-Josef Zumbeel (SPD), Ludger Feldmann (CDU) und Helmut Sandhaus (UWG). Zweite Vertreter sind in Zukunft: Reiner Grote (CDU) und Jürgen Decker (UWG). Bürgermeister Dieker bat den Rat, die Verwaltungsaufgaben der Gemeinde an den wieder berufenen Gemeindedirektor Ludwig Pleus und dessen ebenso bestätigten Stellvertreter Günter Bölscher abzutreten. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

Wegeausschuss

Josef Feldmeier (CDU) forderte, dass in Zukunft ein Wegeausschuss seine Arbeit aufnehmen sollte. Die Wege und Straßen im Bereich Dohrens seien in einem sehr kritischen Zustand. In einer Zusammenarbeit mit Landwirten und auch anderen Teilen der Bevölkerung müsste dieses Problem dringend angegangen werden. Dietmar Glaner (SPD) bat die Verwaltung darum, die Änderungen im neuen Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz für die Abgeordneten heraus zu arbeiten, da diese sonst kaum die Möglichkeiten hätten, korrekt zu agieren.


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