Jollof und Cassava Probekochen für Afrika-Fest auf Waldbühne Ahmsen

Von Helmut Diers

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Trafen sich zum Probekochen für das Afrika-Fest auf der Waldbühne „Bi´n Knöpker“ in Lorup:  Inessa Merker (v.l.), Belinda Müller und Maria Wilkens. Foto: DiersTrafen sich zum Probekochen für das Afrika-Fest auf der Waldbühne „Bi´n Knöpker“ in Lorup: Inessa Merker (v.l.), Belinda Müller und Maria Wilkens. Foto: Diers

Herzlake. Einen Vorgeschmack auf die typisch afrikanischen Speisen des Afrika-Festes am 29. Juli 2016 ab 15 Uhr auf dem Gelände der Waldbühne Ahmsen gab es bereits in der Küche der Loruper Gaststätte „Bi`n Knöpker“.

Hausherrin Maria Wilkens, Köchin Inessa Merker und die in Ghana aufgewachsene Belinda Müller aus Haselünne sichteten die bisher eingekauften und gelieferten Waren und ließen schon einmal verbal afrikanische Genüsse aufblitzen.

Jollof als Hauptgericht

Mit typisch westafrikanischen, aber auch mit emsländisch angehauchten Speisen will das Kochtrio Wilkens, Müller und Merker die hoffentlich zahlreichen Besucher des BELU Afrika-Festes zugunsten der BELU-Ugandahilfe des Ahmseners Bernd Rickermann und des Loruper Ludwig Wilkens verwöhnen. „Das Hauptgericht nach afrikanischem Rezept wird Jollof sein, das in Westafrika weit verbreitet ist“, weiß Belinda Müller. Jollof beschreibt Jollof als einen Reiseintopf, der mit Gemüsebrühe, Tomaten, Zwiebeln, Erbsen, Tomatenmark und verschiedenen Gewürzen angerichtet wird.

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Weiter werden sich die Besucher des Afrika-Festes , das vom DRK-Präsidenten Dr. Rudolf Seiters eröffnet wird, an einer dickflüssigen Erdnusssuppe aus Erdnussbutter genüsslich tun können oder ein leicht europäisch angehauchtes Chicken-Curry genießen. „Ein Bohnentopf mit Kochbananen gehört auch zu unserem Angebot“, erläutert Belinda Merker, schränkt aber gleich ein: „Ganz typisch afrikanische Speisen können wir nicht sonst nicht weiter anbieten, da der Aufwand, sie herzustellen, viel zu groß ist“.

Frittierte Cassava

Typisch afrikanisch ist dennoch frittierte Cassava, eine Knollenpflanze ähnlich unserer Kartoffel. „Sie ist in Afrika ein Grundnahrungsmittel“, weiß Müller. Gemeinsam werden die drei Damen auch Kokosbällchen anbieten. Die Speisen zum Afrika-Fest werden in der Küche der Wachtumer Mehrzweckhalle zubereitet und dann zur Waldbühne geliefert.

Warten auf Zutaten

Beim Probekochen mussten die drei Frauen noch auf zahlreiche Zutaten der afrikanischen Speisen warten. „Die hätten schon hier sein sollen, aber leider wurden sie noch nicht geliefert. Sie kommen aber noch rechtzeitig genug zum Fest“.

Highlights der Veranstaltung am 29. Juli 2016 sind ein afrikanischer Festgottesdienst mit dem Osnabrücker Generalvikar Theo Paul ab 18 Uhr und ein Konzert mit Deena Herr , deutscher Popstar in Uganda. Das Konzert beginnt um 19 Uhr.


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