Abstecher in Haselünne Fahrfreunde genießen beim NOZ-Radwandertag die Natur

Von Martin Reinholz

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Haselünne. Gegen 10 Uhr treffen die ersten Radfahrer in der Hasestadt Haselünne am Berentzen Hof ein. In der Alten Abfüllung im Berentzen Hof stehen heißer Kaffee und heiße Bockwürste mit Brötchen für die Radler zum Frühstück bereit. Dann geht es weiter – auf der Radtour der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Für Marianne Runde aus Dersum wird der Zwischenstopp in Haselünne zum Zwangshalt. Auf der Strecke von Meppen nach Haselünne überfuhr sie einen spitzen Stein. Die Fahrraddecke und der Schlauch des Hinterrades sind kaputt, so dass sie einen „Platten“ hat.

Doch zum Glück gibt es den Zweiradmonteur Friedel Janknecht, der die Tour mit einem Werkstattfahrzeug begleitet, und schnell zur Stelle ist. Er tauscht Fahrradmantel und Schlauch aus, so dass Marianne Runde die Fahrt fortsetzen kann. Sie wird begleitet von ihrem Mann Heinz Runde und den befreundeten Ehepaar Karin und Wilhelm Schmees aus Dersum. Während die Rundes schon zum wiederholten Male an einer NOZ-Radtour teilnehmen, ist es für die Eheleute Schmees die erste Tour. „Mir gefällt besonders gut, dass man getrennt in kleineren Gruppen und nicht in einer Riesengruppe unterwegs ist“, erklärt Karin Schmees ihre Begeisterung für die Fahrt.

Ehrenrunde in Haselünne

Bei leicht einsetzenden Regen und Temperaturen um die 14 Grad Celsius gehen die Radler gerne zur Frühstückspause in die Alte Abfüllung des Berentzen Hofes. Hier sitzen auch Greta Kalvelage, Maria Kathmann und Christiane Alberding aus Essen in Oldenburg. Einstimmig loben die drei Frauen die Radtour. „Die Beschilderungen sind gut“, sagt Maria Kathmann. „Besonders schön waren die idyllischen Landschaften entlang der Hase zwischen Meppen und Haselünne“, schwärmt Christiane Alberding.

Kleine Probleme gab es mit der Beschilderung direkt in Haselünne. Der Ort des Frühstückens wurde nicht von allen Teilnehmern gleich erkannt. Nach einer kleinen Ehrenrunde durch die sehenswerte Haselünner Innenstadt erreichten die Radler schließlich den Burgmannshof an der Ritterstraße. Wilhelm Koormann von der Hasetal Touristik GmbH packt schließlich selber mit an und optimiert die Beschilderung, damit alle das Ziel finden.

Akkordeongruppe empfängt Radler in Herzlake

Nachdem der Regen aufgehört hat, starteten die Radler weiter Richtung Herzlake. Dort werden sie auf dem Marktplatz von den Gästeführerinnen Antonia Pixa, Rita Strüwing, Agnes Völker und Karin Foppe empfangen. Zur Begrüßung gibt es ein gebackenes und leicht gezuckertes Herz. „De schmecket“, ruft Antonia Pixa den ankommenden Radfahrern herzlich entgegen. Eine Akkordeongruppe empfängt die Radler musikalisch und Mitarbeiter des Trink- und Abwasserverbandes Bourtanger Moor bieten „Gänsewein“ als Erfrischung an.

Stimmung beim „Männertag“

Über die kleine Stärkung freuen sich auch der neunjährige Mika und sein 13 Jahre alter Bruder Janis aus Osnabrück, die zusammen mit ihrem Vater Thomas Giebmeyer an der Radtour teilnehmen. Bereits früh am Morgen sind sie mit dem Auto und ihren Rädern in Osnabrück gestartet, um rechtzeitig beim Start am Meppener Kreishaus zu sein. Während Papa Thomas und Janis bereits zum dritten Mal an der NOZ-Radtour teilnehmen ist es für Mika eine Premiere. Die Stimmung beim „Männertag“ der Giebmeyers und die Motivation für den Rest der Strecke nach Quakenbrück ist hervorragend. „Von Quakenbrück geht es dann wieder mit dem Transfer nach Meppen und dann zurück nach Osnabrück“, erklärt Thomas Giebmeyer die weitere Tour.


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