Premiere am 14. Februar Theaterverein Vinnen präsentiert „Opa, dat reicht!“

Bereit für die Premiere des Schwanks „Opa, dat reicht“ ist die Laienspielschar des Theatervereins Vinnen: Christel Janzen (von links), Kevin Rapin, Marina Döbber, Monika Thien, Stefan Grote, Rudi Völker, Bernd Glöe, Andreas Deters, Melanie Deters und Maria Wichmann-Böckelmann. Foto: Martin ReinholzBereit für die Premiere des Schwanks „Opa, dat reicht“ ist die Laienspielschar des Theatervereins Vinnen: Christel Janzen (von links), Kevin Rapin, Marina Döbber, Monika Thien, Stefan Grote, Rudi Völker, Bernd Glöe, Andreas Deters, Melanie Deters und Maria Wichmann-Böckelmann. Foto: Martin Reinholz

Lähden. Der Theaterverein Vinnen präsentiert in diesem Jahr den Plattdeutschen Schwank in drei Akten „Opa, dat reicht“ von Bernd Gombold. Die hochdeutsche Fassung wurde von Holger Intemann ins Plattdeutsche übersetzt.

Nach der Generalprobe am Freitag, 12. Februar, um 15.30 Uhr für Kinder ist am Sonntag, 14. Februar, ab 14.30 Uhr die Premiere im Rahmen einer Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen. Gespielt wird auf der Bühne im Dorfgemeinschaftshaus Vinnen. Spielleiterin in Vinnen ist Maria Wichmann-Böckelmann.

Die Eheleute Magda (Melanie Deters) und Paul Schnabel (Andreas Deters) bewirtschaften gemeinsam mit den Eltern Pauls, Karl (Rudolf Völker) und Lena Schnabel (Monika Thien), den Hof. Während Magda als geizige Bäuerin versucht, jeden Cent beisammen zu halten, will Opa Karl seinen Lebensabend in vollen Zügen genießen. Entsetzt muss Magda mit ansehen, wie Karl ihr mögliches Erbe beim Kauf hochtechnischer Geräte und eines Motorrads mit Beiwagen verplempert.

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Mit dem Motorrad möchte sich Karl zusammen mit seiner schon etwas vergesslichen Ehefrau Lena einen Traum erfüllen: eine Fahrt zur Goldenen Hochzeit nach Italien. Doch – wie so oft im richtigen Leben – kommt alles anders, als geplant. Ein Verkehrsunfall mit dem neuen Motorrad des Opas bringt das Geschehen in Gang. Die Unfallopfer, das Ehepaar Lore (Christel Janzen) und Heinz Grabemann (Kevin Rapin), die mit ihren Wohnwagen auf den Weg in den Urlaub waren, verlangen als Entschädigung Unterkunft auf dem Schnabel-Hof.

Verfahrene Gesamtsituation

Während Paul auf einen glücklichen Ausgang für seinen Vater hofft und die Unfallgeschädigten auf dem Hof einquartiert, sieht Magda nur ihr Erbe in Gefahr. Doch ihre Bemühungen verschlimmern die Gesamtsituation zunehmend, da sie bei all ihren geplanten Aktionen die Rechnung ohne Opa Karl gemacht hat.

Dessen Versicherungsvertreter Friedhelm Friedlich (Bernd Glöe) überliefert unwissentlich eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Der einzige Lichtblick in der verfahrenen Gesamtsituation scheint die Rückkehr der Tochter Sylvia Schnabel (Marina Döbbeler) zu sein. Jedoch währt Magdas Freude über die Rückkehr der Tochter nicht lange, da Silvia schwanger ist. Als dann auch noch der Freund Silvias, Thomas Berger (Stefan Grote) anreist, wird Magda auf eine harte Probe gestellt.

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Ob Magda geläutert wird und erkennt, dass Geld und Gier nicht das Wichtigste im Leben sind, zeigt die Spielschar des Theatervereins Vinnen am kommenden Wochenende. Weitere Vorstellungen sind am Samstag, 20. Februar, ab 19.30 Uhr, am Sonntag, 28. Februar, ab 15.30 Uhr, am Sonntag, 5. März, ab 19.30 Uhr und am Samstag, 12. März, ab 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Vinnen.


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