Kisten, Prusiken und Bouldern Kletternachmittag für Ferienpasskinder in Herzlake

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ropa Herzlake. Hoch hinaus gegangen ist es für die Ferienpasskinder in Herzlake. Kistenklettern, Seilklettern (auch Prusiken genannt) und Bouldern, das Kraxeln an einer Wand, stand für sie in der Turnhalle der Grundschule auf dem Programm.

Bevor es losgehen konnte, teilte Ilona Kemper die Kinder in drei etwa gleichgroße Gruppen auf und machte einen Plan für den Wechsel im Rotationsprinzip. Sabrina Kemper nahm die erste Gruppe mit an die Boulderwand. Irene Schaper und Ina Leicht passten auf, dass beim Prusiken nichts passierte und Ilona Kemper machte Kistenklettern mit den Jungen und Mädchen.

Bouldern für Anfänger

Beim Bouldern wird eine Imitation von Naturfelsen erklommen; eingeschraubte Griffe ahmen dabei Kanten und Spalten im Felsen nach. Trainiert werden dabei Ausdauerfähigkeit, die Kraft in den Händen und Armen und nicht zuletzt der Geist. „Man muss jeden Schritt planen und im Voraus denken. Sollte man mal nicht weiter kommen, empfiehlt es sich, auch mal einen Schritt zurückzumachen.“, erklärte Ilona Kemper.

Nach kurzem Eingewöhnen an der Wand ging es schon zu den ersten Spielchen. Die Kinder mussten von einer Seite der Boulderwand zur anderen klettern und dabei einen kleinen gefüllten Sack mitnehmen, ohne diesen fallen zu lassen oder die Matte zu berühren. Jeder erfolgreich beförderte Sack brachte Pluspunkte, jeder Fehler Minuspunkte.

Prusiken

„Das Prusiken ist eine Art Seilklettern, nur mit Sicherheitsseil und Gurt.“, sagte Ilona Kemper. Hier müssen die Kinder ein an der Decke befestigtes Tau hinaufklettern. Zwei Seile an dem Tau sind so geknotet, dass sie bei Belastung nicht nachgeben oder rutschen, aber bei Nichtbelastung problemlos hoch und runter geschoben werden können. Eines ist für den Fuß, das andere hält das Kind am Tau.

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„Früher sind wir einfach so die Taue hoch“, sagte Schaper lachend, als eines der Kinder meinte, es sei schwierig. Aber es wurde nicht nur wie wild geklettert. Das eine oder andere Kind gönnte sich kurze Entspannungspausen und blieb einfach im Sicherheitsseil in luftiger Höhe hängen.

Kistenklettern

Spätestens seit „Schlag den Raab“ kennt man Kistenklettern. Auch die Kinder machten einen kleinen Wettkampf daraus. Jedes versuchte, so viele Kisten wie möglich zu stapeln, ohne dabei runter zu fallen. Um auch noch in schwindelerregenden Höhen die Kisten angeben zu können, machten die Kinder sie an einer Art Flaschenzug fest und zogen sie nach oben zum Kletterer. Simon gelang es, fünf Kisten zu stapeln, bevor er bei der sechsten das Gleichgewicht verlor. Aber er blieb nicht lange der Hallenmatador, Emilia legte gut nach und schaffte auch fünf Kisten, bevor sie in die Seile fiel. Ein sportlicher Nachmittag, der für gute Laune sorgte.


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