Premiere am 28. November Theatergruppe Westrum startet in neue Spielsaison

Startklar für die neue Saison sind die Laienschauspieler der Theatergruppe Westrum (von links): Sonja Balmann, Ignatz Kötter, Dirk Budke, Bärbel Blome, Michael Hengemühle, Alexandra Meißner und Tobias Lau. Es fehlt auf dem Bild Helena Lenger. Foto: Martin ReinholzStartklar für die neue Saison sind die Laienschauspieler der Theatergruppe Westrum (von links): Sonja Balmann, Ignatz Kötter, Dirk Budke, Bärbel Blome, Michael Hengemühle, Alexandra Meißner und Tobias Lau. Es fehlt auf dem Bild Helena Lenger. Foto: Martin Reinholz

Herzlake. Der Schwank in drei Akten „Nee, nich nochmaol so een Nacht!“ von Erika Elisa Karg steht in diesem Jahr auf dem Programm der Theatergruppe Westrum.

Unter der Leitung von Spielleiterin Stephanie Blome fanden in den letzten Wochen die Proben zu dem Stück statt. Die Premiere des Stücks, das von Günter Drewes ins Plattdeutsche überarbeitet wurde, ist am Freitag, 28. November, um 14.30 Uhr bei einer Seniorenvorstellung in der alten Schule Westrum.

Zweiter Sohn taucht auf

Irgendwo in Norddeutschland: Alfred (Dirk Budke) und Trudi Ackermann (Sonja Balmann) fiebern dem Vereinsfest der dörflichen Blaskapelle entgegen. Dabei gehen ihnen ihr älterer Sohn Dieter (Ignatz Kötter) und seine Freundin Anita (Helena Lenger) helfend zur Hand. Alles scheint gut vorbereitet und in sicheren Bahnen zu laufen.

Dann taucht der zweite Sohn der Ackermanns, Michael (Tobias Lau), auf, um zu Hause seine Wäsche waschen zu lassen und sich von seinem anstrengenden Studentenleben zu erholen. Ferner hat sich Zita Fink (Alexandra Meißner), eine alte Schulfreundin Trudis, nach langer Zeit zu Besuch angekündigt. Als weiterer Gast tritt Rita (Bärbel Blome) auf die Bühne. Sie hat Opa Alfred Ackermann (Michael Hengemühle) während seines jüngsten Kuraufenthalts kennengelernt.

Die zwielichtige Rita lässt sich gerne bei Ackermanns aushalten und ist froh, eine Bleibe gefunden zu haben. Nach dem Fest werden Opa Alfred und sein gleichnamiger Sohn Alfred vermisst. Das Chaos, Verwicklungen und Verwirrungen nehmen fortan ihren Lauf. Jeder zieht los, um die Vermissten aufzuspüren. Rita hingegen sieht hervorragende Möglichkeiten, ihr kriminelles Wesen auszuleben. Ob und wie sich alles wieder auflöst und wo die Vermissten waren, zeigen die Laienspieler der Theatergruppe Westrum in der alten Schule in Westrum.

In diesem Jahr wurde die Bühne mit großem Aufwand saniert. Unter der Leitung von Bühnenbauer Josef Lenger und Kulissenmaler Walter Ahlers wurden neu angeschaffte Wände auf der Bühne eingebaut. Somit erstrahlt das Bühnenbild in neuem Glanz. Von Paul Lenz aus Herzlake zur Verfügung gestellte Möbel runden das Bühnenbild ab.

Helena Lenger (25), Tochter des schon fast legendären Darstellers Josef Lenger, der über 30 Jahre auf der Bühne stand, betritt in diesem Jahr zum ersten Mal die „Bretter, die die Welt bedeuten“ und gibt ihr Debüt als Theaterspielerin.

Die Premiere ist am 28. November um 14.30 Uhr. Weitere Aufführungen gibt es am Samstag, 29. November, um 19.30 Uhr und an den Sonntagen 7. und 14. Dezember, jeweils um 16 Uhr. Am Donnerstag, 15. Januar, findet um 19.30 Uhr eine weitere Aufführung im Forum Hasetal in Löningen statt.