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13.11.2014, 16:50 Uhr HÖHERE ENTSCHÄDIGUNG FÜR POLITIKER

Zur Anhebung der Bezüge: Missgunst wäre fehl am Platz

Kommentar von Tim Gallandi

Für die ehrenamtliche Arbeit im Rathaus und anderswo sollen die Herzlaker Lokalpolitiker mehr Geld erhalten. Foto: Anika FrankeFür die ehrenamtliche Arbeit im Rathaus und anderswo sollen die Herzlaker Lokalpolitiker mehr Geld erhalten. Foto: Anika Franke

Herzlake. Die Lokalpolitiker in Herzlake sollen höhere Aufwandsentschädigungen erhalten. Ein Beschluss, der zu respektieren ist.

Diätenerhöhung ist für viele, die nicht selbst in der Politik aktiv sind, ein Reizwort. Anlass zur Verärgerung, ob diese nun berechtigt ist oder nicht, geben dann meist Geldbeträge, die klar über dem monatlichen Durchschnittseinkommen hierzulande liegen. Üblicherweise betrifft das die Bundespolitiker.

Anders sieht es bei der Erhöhung der Bezüge für die Ratsleute in Herzlake aus. Der Stundenlohn für die Tätigkeit in den Gremien wird auch künftig noch deutlich im einstelligen Euro-Bereich liegen.

Gewiss handelt es sich um ein Ehrenamt zum Wohl des eigenen Wohnorts. Dennoch steht den Lokalpolitikern ein Ausgleich dafür zu, dass sie einen Teil ihrer Freizeit in abendlichen Sitzungen verbringen statt daheim auf dem Sofa.

Zudem dürfte diese Art des politischen Engagements kaum finanziell begründet sein. Wer sich etwas dazuverdienen will oder muss, für den gibt es lukrativere Nebenjobs. Missgunst über den Entschluss des Rats wäre fehl am Platz.


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