Herkunft und Verbleib unklar Känguru in Herzlake gesichtet

Von Tim Gallandi

Das in Herzlake beobachtete Känguru ist nicht das erste Tier dieser Art im Emsland. Das Foto zeigt ein freilaufendes Beuteltier, das im September 2010 in Haren-Fehndorf umher hüpfte. Archivfoto: Uwe PaechDas in Herzlake beobachtete Känguru ist nicht das erste Tier dieser Art im Emsland. Das Foto zeigt ein freilaufendes Beuteltier, das im September 2010 in Haren-Fehndorf umher hüpfte. Archivfoto: Uwe Paech

Herzlake. In Herzlake ist am frühen Sonntagmorgen ein freilaufendes Känguru gesichtet worden. Es hätte auf der Landesstraße 102 nahe der Aselager Mühle fast einen Unfall verursacht. Wo das Tier, das aus dem Raum Grafeld stammen könnte, verblieben ist, ist unklar.

Wie Steffen Freese unserer Redaktion erzählte, war er am Sonntag gegen 3.30 Uhr mit seinem Auto auf der Straße Aselage in Richtung Herzlake unterwegs, als er kurz hinter dem Abzweig nach Ehren ein Känguru auf der Fahrbahn stehen sah. „Ich habe erst gedacht, es sei ein Hase, und eine Vollbremsung eingelegt“, so der Löninger.

Nachdem er das Känguru aus seinem Wagen heraus fotografiert hatte und ausgestiegen war, sei das Beuteltier, das sich zunächst an den Straßenrand verzogen hatte, in den Wald davongehopst. Die von Freese verständigte Polizei machte sich auf die Suche, blieb aber erfolglos.

Über Herkunft und Verbleib des Tiers gab es am Dienstag noch keine Erkenntnisse. Nach Informationen der Polizei Haselünne wurde vor einigen Wochen ein Känguru im Raum Grafeld als entlaufen gemeldet. Ob es sich um das in Herzlake gesichtete Tier handelt, steht jedoch nicht fest. Auch könnte es sich um ein freilaufendes Exemplar handeln: Kängurus leben in mehreren Regionen Deutschlands in freier Wildbahn .


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