Eine Insel zum Leben erwecken 10 000 Euro für die Saßlage bei Lähden

Vor dem Gartenhäuschen auf der Saßlage nahmen Vertreter der Gemeinde Lähden den Scheck der Sparkassenstiftung in Empfang (v. l.): Ludwig Pleus, Frank Ostermann, Heiner Gödje, Klaus Groß-Thedieck, Beate Dulle, Alfons Winkeler, Oliver Roosen und Bernhard van der Ahe. Foto: DiersVor dem Gartenhäuschen auf der Saßlage nahmen Vertreter der Gemeinde Lähden den Scheck der Sparkassenstiftung in Empfang (v. l.): Ludwig Pleus, Frank Ostermann, Heiner Gödje, Klaus Groß-Thedieck, Beate Dulle, Alfons Winkeler, Oliver Roosen und Bernhard van der Ahe. Foto: Diers

Lähden. Im Mai des letzten Jahres kam man in Holte-Lastrup bei der Vorplanung zur gemeinnützigen „72-Stunden-Aktion“ auf die Idee, „eine Insel zum Leben zu erwecken“. Ende Mai stiegen Landjugend, Kolping und die Jugendfeuerwehr Holte-Lastrup mit Erd- und Aufräumarbeiten zur Freilegung des ursprünglichen und nah vorhandenen Ringteiches, der Saßlage am südwestlichen Ortsrand in die „72-Stunden-Aktion“ der Jugendverbände vom 13. bis 16. Juli ein.

Die Aufgabe für diesen Zeitraum lautete, eine Brücke über den Ringgraben zu bauen, damit man trockenen Fußes die Insel erreiche. Zudem solle auf der Insel ein Brunnen gebaut werden. „Das Projekt war ein voller Erfolg“, erläuterte das Lähdener Ratsmitglied Klaus Groß-Thedieck bei einer symbolischen Scheckübergabe durch Sparkassendirektor Oliver Roosen, Georg Schröer, stellvertretender Geschäftsführer der Emsländischen Sparkassenstiftung, und Sparkassen-Geschäftsstellenleiter Frank Ostermann an die Gemeinde Lähden.

Die Emsländische Sparkassenstiftung beteiligt sich mit 10000 Euro an dem Bau eines kleinen „Gartenhauses“ auf der Insel, in dem später mal die Geschichte der Ortsteile Holte-Lastrup dargestellt werden soll. In der
„72-Stunden-Aktion“ erweckten die Jugendlichen die Saßlage aus ihrem Dornröschenschlaf. Das „Gartenhäuschen“ ist ein Wiederaufbau eines alten Fachwerkhauses aus dem Ortsteil Ahmsen.

Durch den tollen Erfolg bei der „72-Stunden-Aktion“ ermutigt, ging man den Bau des Hauses ab Ende Juli 2013 bis heute an. Es sind noch zahlreiche Arbeiten zu erledigen. Wenn die Anlage komplett hergerichtet ist, soll sie den Bürgern und Gästen als Naherholung dienen.

Gemeindedirektor Ludwig Pleus betonte im Beisein von Bürgermeister Bernhard van der Ahe, Ratsfrau Beate Dulle und Ratsherrn Alfons Winkeler sowie dem „ehrenamtlichen Hausmeister“ Heiner Gödje, dass „man das Geld der Sparkassenstiftung gut gebrauchen“ könne, um die Saßlage komplett herzustellen.

Großen Dank sprach Pleus Gödje aus, der für Sauberkeit und Ordnung auf der Saßlage sorge. „Die Saßlage wird eine gute Adresse für Radtouristen und Anwohner werden“, äußerte sich Pleus fest überzeugt.


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