Zwei Millionen Kronkorken in 30 Monaten gesammelt 5050 Euro für BELU-Ugandahilfe

Von Martin Reinholz


Lähden. Durch eine Sammelaktion von Kronkorken haben Mitarbeiter des Marstall Clemenswerth und Mitglieder der BELU-Ugandahilfe nun 5050 Euro an Spendengeldern an die Organisatoren der BELU-Ugandahilfe, Bernd Rickermann und Ludwig Wilkens übergeben können.

Sie haben bereits eine Schule, einen Kindergarten und etliche weitere Bauwerke in Uganda errichtet - und sind noch lange nicht am Ende. Bernd Rickermann aus Ahmsen und Ludwig Wilkens aus Lorup, die die BELU--Ugandahilfe ins Leben gerufen haben, haben durch die Kronkorken-Aktion weitere Fördermittel für ihre Arbeit erhalten.

Wette

Sonja Gerdes vom Team Bildung des Marstall Clemenswerth in Sögel berichtete von einer Wette mit Bernd Rickermann, innerhalb kürzester Zeit 500.000 Kronkorken zu sammeln. Diese sollten dann geschreddert und eingeschmolzen und schließlich zugunsten der Ugandahilfe an Metallverwertungsfirmen verkauft werden. „Nach nur vier Monaten hatten wir die 500.000 Kronkorken zusammen und entschieden uns einfach weiter zu machen“, erzählte Gerdes. Schließlich kamen nach 30 Monaten stolze zwei Millionen Kronkorken zusammen. Einige Firmen, wie die Esders GmbH aus Haselünne, schlossen sich an und unterstützen die Aktion mit weiteren Spenden. Die gesammelten Kronkorken wurden nun bei der Spedition Willen in Löningen zur weiteren Verarbeitung verladen.

Zweiter Kindergarten

Damit wird, so Bernd Rickermann aus dem Lähdener Ortsteil Ahmsen, der Bau eines zweiten Kindergartens vorangetrieben. Der erste Kindergarten ist bereits fertig, berichtet Rickermann, der erst kürzlich wieder in Uganda war. Zum Ende des Jahres, wenn der zweite Kindergarten bezugsfertig sein soll, würde die Zahl der zu betreuenden Kinder von derzeit 45 auf etwa 100 ansteigen können, so Rickermann.

Rickermann ist als Gründer einer von 27 Mitgliedern im Verein. „Zwölf von uns sind aktiv und regelmäßig in Uganda“, berichtet Rickermann weiter. Auch wenn man vor Ort – der Verein ist in den Orten Kabango und Kako aktiv – schon viel habe helfen können, sehe man immer wieder viel Elend, berichtet der Mitgründer. 

Seit 2010 in Uganda aktiv

Rickermann und Wilkens sind seit 2010 in Uganda aktiv. Seitdem haben sie eine Schule, ein Heim für behinderte Kinder, einen Kindergarten sowie Brunnen gebaut – alles mit Partnern aus Deutschland. So stehe bald eine weitere Lieferung an, mit der Maschinen nach Afrika gebracht werden sollen. Mit dabei sein werden neue Steinpressmaschinen, die mechanisch betrieben werden können. Insgesamt fünf dieser Maschinen sind dann in Uganda im Einsatz. Gebaut wurden sie unter anderem auf der Johannesburg oder im Fahrzeugwerk Krone in Werlte. Auch medizinisches Gerät wird dabei sein, so Rickermann. 

Weitere Informationen zur Ugandahilfe unter www.belu-uganda.de.


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