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17.05.2019, 18:23 Uhr KOMMENTAR

BELU-Ugandahilfe mehr als Tropfen auf heißen Stein

Ein Kommentar von Carola Alge


Ein Kind schöpft Wasser an einem schmutzigen Tümpel in Uganda. Archivfoto: Falco PetersEin Kind schöpft Wasser an einem schmutzigen Tümpel in Uganda. Archivfoto: Falco Peters

Lähden. Hilfe zur Selbsthilfe hat sich die BELU-Ugandahilfe auf die Fahnen geschrieben. Sie ist dringend nötig, denn das Elend dort ist immer noch groß. Ein Kommentar.

Die Wasserbeschaffung ist eine der täglichen Hauptaufgaben für Kinder. Bis zu sieben Kilometer müssen sie und Frauen zurücklegen, um aus den entlegenen Wasserstellen verschmutztes Wasser zu holen.

Viele in Slums lebende Jungen und Mädchen sterben wegen Wassermangels und Unterernährung, noch bevor sie das vierte Lebensjahr erreicht haben. Das Elend in Uganda ist nach wie vor groß. Die BELU-Ugandahilfe konnte hier in der Vergangenheit durch den Bau von Brunnen ein weinig Abhilfe schaffen und so nachhaltig etwas gegen die hohe Kindersterblichkeit in den Regionen Kako und Kabango tun.

Zur Verbesserung der (unwürdigen) Lebensumstände gehört auch der Bau von Kinderheimen. BELU versucht, den Kindern und Jugendlichen durch den Bau von Schulen und Kindergärten Zugang zu Bildung zu ermöglichen, und übernimmt Patenschaften für junge Menschen mit und ohne Behinderungen.

Das jetzt durch die Kronkorken-Aktion eingenommene Geld und die Unterstützung durch Spenden von Firmen der Region sind mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Es hilft, die Situation im Kinderheim in Kako, in dem Waisen, Kranke und Kinder mit Behinderungen leben, weiter zu verbessern.


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