Suche nach Ehrenamtlichen und Freiwilligendienstlern Betrieb im Jugendkloster Ahmsen nimmt Formen an

Ein neuer Wegweiser zeigt, wo es in Lähden-Ahmsen zum Jugendkloster sowie zum Kloster der Franziskaner geht. Von links: Christian Thien, Maximilian Bergmann und Pater Vijay. Foto: Tim GallandiEin neuer Wegweiser zeigt, wo es in Lähden-Ahmsen zum Jugendkloster sowie zum Kloster der Franziskaner geht. Von links: Christian Thien, Maximilian Bergmann und Pater Vijay. Foto: Tim Gallandi

Lähden. Viel getan hat sich seit Jahresbeginn 2019 im neuen Jugendkloster Ahmsen. Das Team um Hausleiter Christian Thien ist guter Dinge - und hat noch viel vor. Zur Unterstützung sind besonders Freiwilligendienstler und Ehrenamtliche willkommen.

Eine Menge unterschiedlicher Gruppen ist in den vergangenen gut drei Monaten im zum Jugendkloster umgewandelten ehemaligen Exerzitienhaus eingekehrt. Schulklassen erschienen zu Tagen religiöser Orientierung oder zur Klassenfahrten mit dem Schwerpunkt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. An den Wochenenden wurden Pfarrgemeinderäte und Landjugendvorstände, Chöre und Kapellen beherbergt. Freiwilligendienste nutzen das Haus für ihre Seminare, Firmlinge haben hier einige Wochenenden zur Firmvorbereitung verbracht und Jugendgruppen ihre Veranstaltungen fürs kommende Jahr geplant.

"Drei Monate nur strahlende Gesichter, das ist toll, und es spricht für die Mitarbeiter im Haus", sagt Thien. Und das, obwohl zwischendurch immer noch Handwerker drinnen und auf dem Gelände beschäftigt sind. Draußen beispielsweise ist schon erkennbar, wo sich bald ein Beachvolleyball-Feld sowie, direkt daneben, ein Streetball-Court befinden werden.

Foto: Tim Gallandi


Im Sommer soll das weitläufige und idyllische Gelände seine Wirkung entfalten. Tatkräftige Mithilfe auf dem Weg dorthin leistete die Landjugend. „Arbeitseinsatz und Einstimmung auf die 72-Stunden-Aktion“ lautete der Titel eines Workshops der Diözesanversammlung. 30 Teilnehmer betraten an einem Samstag in Arbeitsmontur das Jugendkloster-Areal. Gemeinsam legten sie eine Schafweide samt Unterstand für die Tiere an.

Foto: Jugendkloster Ahmsen


Damit nicht genug: Außerdem pflasterten die Mitwirkenden die Wagenremise, um sie als Veranstaltungsort nutzen zu können, beispielsweise beim Kunstforum Ahmsen am 2. Juni 2019. Den künftigen Party- und Spieleraum bereiteten sie für eine Dämmung vor. "Herausragend, was hier geleistet wurde", lobt Thien. "Ein Riesen-Geschenk für das Jugendkloster.“

Foto: Jugendkloster Ahmsen

Einen alten Ackerwagen, der bisher in der Remise sein Dasein fristete, stellte das Jugendkloster der Dorfgemeinschaft zur Verfügung, "die ihn schon abgeholt hat und nun aufarbeitet, um den Wagen im Sommer öffentlich zu präsentieren", schildert Thien und schlägt die Brücke zu einem weiteren Vorhaben: der Suche nach Ehrenamtlichen, "besonders für den Garten und kleine handwerkliche Tätigkeiten".

Außerdem ist Ahmsen jetzt auch Einsatzort für Freiwilligendienstler - als Bufdi oder FSJler. "Zwei sind zurzeit hier", so der Hausleiter. "Für die Zeit ab August nehmen wir noch Bewerbungen entgegen." Angesprochen sind dabei Leute, die sich nach dem Abitur sozial engagieren wollen. Für sie gibt es Arbeit in hausmeisterlichen und hauswirtschaftlichen Bereichen, in der Verwaltung wie auch in der Bildung, etwa bei den Schulgemeinschaftstagen. Auch Kurzzeit-Freiwillige für drei oder sechs Monate sind laut Thien willkommen.



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