„Was ich noch erzählen wollte…“ Kurzgeschichten beim Künstlertreff im Jugendkloster Ahmsen

Zum Abschluss des Küntlertreffs im Jugendkloster Ahmsen gab es für alle Beteiligten die traditionelle Rose des Kunstforums Ahmsen.  Foto: Martin ReinholzZum Abschluss des Küntlertreffs im Jugendkloster Ahmsen gab es für alle Beteiligten die traditionelle Rose des Kunstforums Ahmsen. Foto: Martin Reinholz

Lähden. Unter dem Titel „Was ich noch erzählen wollte …“ haben Mitglieder des Lingener Autorenzirkels zahlreiche Kurzgeschichten im Rahmen des Künstlertreffs des Kunstforum Ahmsen im Jugendkloster Ahmsen vorgetragen.

Dabei reichten die inhaltlichen Facetten von nachdenklich über amüsant und lustig bis hin zu spannend und kriminell. Bernd Gortheil und Rainer Rohe sorgten für den musikalischen Rahmen der gut besuchten Veranstaltung.

„Die Welt ist voll von Geschichten, die erzählt werden wollen“, führte die Initiatorin des Netzwerk Kulturdorf Ahmsen, Renate Speil, einleitend aus. In der voll besetzten Veranstaltungshalle des Ahmsener Jugendklosters, in der Gemälde von Monika Niermann aus Kluse und Skulpturen der Meppener Künstlerin Renate Cohnen ausgestellt waren, meinte Speil weiter: „Geschichten erzählen von Lebensgefühlen, sozialen Verhaltensweisen und politischen Umständen ihrer Zeit.“ Dabei berichteten sie von dramatischen Ereignissen, seltsamen Begegnungen, starken Gefühlen, erstaunlichen Gedanken und vielfältigen Handlungen.

Viele Besucher

Der Leiter des Marstall Clemenswerth und des Jugendklosters in Ahmsen, Christian Thien, wünschte allen Gästen „eine gute Zeit hier“ und nutzte die Gelegenheit, dem Landkreis Emsland und der Samtgemeinde Herzlake für die Unterstützung bei der Eröffnung des Jugendklosters zu danken. „Nach 90 Jahren Maristen und zehn Jahren Exerzitienhaus ist das ein großes Erbe“, gestand der Leiter.

Als einen „Beleg für das große Interesse an Kunst und Kultur“ wertete Samtgemeindebürgermeister Ludwig Pleus die große Anzahl der Besucher des Künstlertreffs. Kunst komme vom Können und enthalte Kreativität, meinte der Verwaltungschef. „Daher kann jeder Kunst und Kreativität hat jeder.“

Projekt der VHS

Mit einem bunten Strauß an Kurzgeschichten unterhielten die Schriftseller des Autorenzirkels Lingen die Besucher. Die von Gudrun Hüsing, Maria Lögering, Christiane Müller-Zell, Helga Nicolei, Anja Rosemeyer, Jutta van der Valk und Manfred Feldmann vorgetragenen Geschichten sind das Ergebnis eines Projekts der VHS Lingen, erklärte Schreibtrainerin Elisabeth Tondera.

Facetten der Kurzgeschichten

Die inhaltlichen Facetten der Kurzgeschichten reichten von nachdenklich über amüsant und lustig bis hin zu spannend und kriminell. So gab Maria Lögering eine Geschichte von „Lisbeth und Hermann“ zum Besten, die von Gelben Säcken und vermeintlichen Bären handelte, die sich als Waschbären entpuppten. Manfred Feldmann präsentierte eine Kurzgeschichte mit dem Titel „Erichs Kurzbiografie“, die einen wahrhaft „kurzen Überblick“ über das Leben des „Erich Kurz“ gab. Einen wohlklingenden Abschluss erfuhr der Künstlertreff mit dem „Kriminaltango“, gesungen von Elisabeth Tondera und musikalischer Begleitung von Bernd Gortheil mit Saxofon, Klarinette und Mundharmonika und Rainer Rohe am Klavier.


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