„Aus der Gesellschaft nicht wegzudenken“ Beförderungen und Ehrungen bei Feuerwehr in Lähden-Holte

Von Martin Reinholz

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Ehrungen und Beförderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Holte: Franz-Josef Klugmann (von links), Reinhold Winkler, Henrik Kötter, Heiner Heldermann, Dietmar Wulfekotte, Wolfgang Wegener, Michael Winkler, Holger Dykhoff und Ludwig Pleus. Foto: Martin ReinholzEhrungen und Beförderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Holte: Franz-Josef Klugmann (von links), Reinhold Winkler, Henrik Kötter, Heiner Heldermann, Dietmar Wulfekotte, Wolfgang Wegener, Michael Winkler, Holger Dykhoff und Ludwig Pleus. Foto: Martin Reinholz

Lähden. Die Freiwillige Feuerwehr im Lähdener Ortsteil Holte hat verdiente Kameraden für jahrzehntelange Treue geehrt sowie Mitglieder nach dem Besuch der entsprechenden Lehrgänge und Ablegen der Prüfungen befördert.

Dietmar Wulfekotte, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr in Holte, dankte den Kameraden der Holter Wehr für ihren Einsatz im vergangenen Jahr. Einen besonderen Dank sprach er den Ehefrauen und Familien der Feuerwehrkameraden aus. Nur mit der Unterstützung durch das „familiäre Umfeld“ könne ein Feuerwehrmann seinen Dienst richtig ausüben.

Der Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Herzlake, Franz-Josef Klugmann, berichtete von 110 Einsätzen, die im Bereich der Samtgemeinde Herzlake im vergangenen Jahr von der Feuerwehr absolviert wurden. „110-mal haben die Kameraden die Arbeit verlassen oder auf Freizeit verzichtet, um zu helfen“, gab Klugmann zu bedenken. Er dankte nicht nur den Kameraden, sondern auch den jeweiligen Arbeitgebern.

„Bei den Machern“

„Alle Einsätze wurden im Abschluss wunderbar abgearbeitet“, beschrieb Klugmann die Nachbereitung auch schwieriger Einsätze mit etwaigen Todesfällen. Herausragende Einsätze waren der Großbrand in Wettrup und der Einsatz beim Moorbrand auf der WTD 91 in Stavern. Klugmann erinnerte an die Neuanschaffung des Tanklöschfahrzeugs TLF 300 im Juni 2018 und dankte der Samtgemeinde Herzlake für die „großzügige Unterstützung“ sowohl beim Kauf des Fahrzeugs wie auch bei „ganz vielen anderen Ersatzbeschaffungen“.

Kreisbrandmeister Holger Dykhoff betonte das große ehrenamtliche Engagement bei den Feuerwehren. In den 54 Freiwilligen Feuerwehren engagierten sich zu 80 Prozent ehrenamtliche Helfer, sagte Dykhoff. Dies verdiene „Respekt und Anerkennung“, betonte er und verurteilte mit Unverständnis die jüngsten Angriffe bei Einsätzen von Hilfskräften.

„In Holte sind wir bei den Machern“, führte Dykhoff aus und nannte das bevorstehende Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr im Juli mit mehr als 300 Teilnehmern. Die Jugendfeuerwehr Holte hat sich für die Planung federführend zur Verfügung gestellt und ermöglicht somit das Zeltlager in Holte.

Feuerwehrhäuser auf dem Programm

Samtgemeindebürgermeister Ludwig Pleus stellte fest: „Die Freiwillige Feuerwehr ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken.“ Der freiwillige Einsatz der Feuerwehrkameraden bedeute nicht nur Verzicht auf Freizeit, sondern auch den „Einsatz der eigenen Gesundheit“ für andere Menschen. Pleus sicherte den Feuerwehren in der Samtgemeinde Herzlake die weitere Unterstützung zu. Als Nächstes stünden die Feuerwehrhäuser auf dem Programm, sagte Pleus. „Das kriegen wir auch noch hin.“

Für 40-jährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr wurde Erster Hauptfeuerwehrmann Wolfgang Wegener geehrt. Henrik Kötter und Reinhold Winkler wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert. Heiner Heldermann, der seit 2006 die Jugendfeuerwehr in Holte leitet, wurde zum Oberlöschmeister befördert.


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