Breitbandausbau ab März Innogy TelNet GmbH informiert in Lähden und Holte

Von Martin Reinholz

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Auf großes Interesse stieß die Informationsveranstaltung zum Thema Glasfaseranschluss in der Gemeinde Lähden im Jugendheim. Foto: Martin ReinholzAuf großes Interesse stieß die Informationsveranstaltung zum Thema Glasfaseranschluss in der Gemeinde Lähden im Jugendheim. Foto: Martin Reinholz

Lähden. Die Innogy TelNet GmbH hat im Jugendheim Lähden und in der Grundschule Holte über den Breitbandausbau in der Gemeinde Lähden informiert.

Innogy hat neben der Deutschen Telekom den Auftrag des Landkreises Emsland bekommen den Bereich Mitte und den Bereich Süd – mit den Gemeinden Emsbüren und Salzbergen sowie den Samtgemeinden Freren. Lengerich, Spelle und Herzlake – mit Glasfaseranschlüssen auszustatten. Die Bauarbeiten in Lähden sollen im März beginnen.

Der Auftrag des Landkreises Emsland an das Unternehmen Innogy umfasse den Anschluss von 90 Prozent der Haushalte, die zurzeit einen Internetzugang mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde haben, erklärte Lähdens Gemeindedirektor Ludwig Pleus. In Ahmsen würden bis auf zwei Haushalte alle anderen mit einer neuen Glasfaserleitung versorgt werden. Im Ortsteil Holte gebe es keinen Neuanschluss, da alle Internetnutzer schon über ein Mindestangebot von 30 Megabit pro Sekunde verfügten, sagte Pleus. Ausbaubedarf gebe es in Lastrup und Herßum.

Innogy-Kommunalbetreuer Rainer Oesting berichtete, dass sein Unternehmen im Bereich Mitte des Landkreises etwa 5.300 FTTB-Anschlüsse (Fibre to the building, Glasfaser bis ins Haus) und im Bereich Süd, zu dem Lähden gehört, etwa 4.500 Anschlüsse legen werde. Insgesamt werden etwa 1.400 Kilometer an Leerrohren verlegt. Im Bereich der Samtgemeinde Herzlake könnten bis zu 1.230 Anschlüsse installiert werden.

Die betroffenen Adressen wurden vom Landkreis Emsland ermittelt, erklärte der Innogy-Vertreter. Eine Ergänzung um zusätzliche Adressen sei nicht möglich. Trotzdem konnte, wer wollte, sich als Interessent für einen möglichen späteren Anschluss in einer Liste eintragen. Oesting bekräftigte die Absicht seines Unternehmens weitere Anschlüsse zu ermöglichen. „Unser gemeinsames Ziel ist der Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes“, fügte Rainer Oesting hinzu. Oosting verwies auf die Innogy-Projektbüros in Meppen und Freren, die für Detailfragen rund um die Glasfasererschließung zur Verfügung stehen.

Damit nun die Westnetz GmbH, die im Auftrag der Innogy TelNet GmbH die Glasfaseranschlüsse erstellt, einen Anschluss vornehmen könne, bedürfe es einer Eigentümererklärung.

Über die einzelnen Produkte zur Nutzung des Glasfaseranschlusses informierte Birgit Büscher aus dem Bereich Innogy-Vertrieb. Ein Tarifabschluss mit der Innogy sei jedoch keine Voraussetzung für den Anschluss. Der Anbieter, mit dem später das Netz genutzt werde, sei frei wählbar und könne später nach entsprechenden Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen gewechselt werden, sagte Büscher.

Der Leiter des Bauamtes der Samtgemeinde Herzlake, Alo Winkeler, erklärte, dass zusätzlich zum laufenden Ausbauverfahren mit dem Unternehmen Emsland/tel der Bau dreier Richtfunkmasten geplant sei. Dadurch werde allen eine Alternative geboten, die durch den zurzeit stattfindenden Ausbau nicht zum Zuge kämen. Die Bauanträge für jeweils einen Masten in Dohren, Herzlake und Herßum seien gestellt.

Gemeindedirektor Pleus verwies darauf, dass neben Bund, Land und Kreis die Gemeinde Lähden 440.000 Euro für den Ausbau aufwende. „Die nächste Ausbaustufe ist seitens des Landkreises bereits in Planung.“


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