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22.07.2018, 15:30 Uhr KOMMENTAR

Kreisstraße in Dohren sicherer machen

Von Tim Gallandi


Schilder an der Kreisstraße 262 auf dem Gebiet der Gemeinde Dohren warnen die Autofahrer vor Straßenschäden. Foto: Tim GallandiSchilder an der Kreisstraße 262 auf dem Gebiet der Gemeinde Dohren warnen die Autofahrer vor Straßenschäden. Foto: Tim Gallandi

Dohren. Dass der Landkreis Emsland eine umfassende Sanierung der K262 in Dohren ablehnt, ist nachvollziehbar. Das ändert nichts daran, dass er dort mehr tun sollte als bislang. Ein Kommentar.

Zur Situation der Grafelder Straße haben Anwohner wie Landkreis Argumente, die nicht von der Hand zu weisen sind. Polternde Laster sind schon von Weitem zu hören, und es ist nicht schwer, sich auszumalen, dass der Lärm gerade zu nachtschlafender Zeit arg stört. Und mit Blick auf die Sicherheit von einem relativ guten Zustand zu sprechen, klingt allzu beschönigend.

Wahr ist aber auch, dass dort kein dichter Verkehr herrscht: Vormittags etwa kommt teils minutenlang kein einziges Fahrzeug vorbei, weshalb die Kosten einer Sanierung aus Landkreis-Sicht den Nutzen übersteigen würden. So weit, so nachvollziehbar.

Dies ändert nichts daran, dass der Kreis auf der K262 mehr tun sollte. Ein Anfang wäre es, den überschüssigen Splitt nach der Straßenausbesserung zu entfernen, um die Fahrbahn wenigstens etwas sicherer zu machen.


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