Gefährlicher Zustand im Ort SPD fordert eine Entlastungsstraße für Herzlake

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In schlechtem Zustand befindet sich die Landesstraße 55 in der Ortsdurchfahrt Herzlake. Foto: SPDIn schlechtem Zustand befindet sich die Landesstraße 55 in der Ortsdurchfahrt Herzlake. Foto: SPD

Herzlake. Über den schlechten Zustand von Straßen ist bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsverein Herzlake gesprochen worden.

Sehr enttäuscht waren die Sozialdemokraten vom Verhalten der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zur Umleitungsregelung wegen des Neubaus der Hasebrücke im Zuge der Bundesstraßen 402 und 213 in Haselünne. So wurde die provisorische Ampelanlage beim Gasthaus Brüggen im Ortsteil Felsen, erst nach mehr als siebenwöchiger Verspätung installiert. Der Antrag hierfür wurde von der Gemeinde Herzlake bereits im März gestellt. Die Installierung wurde immer wieder verzögert. „Was hätte in der Zeit alles passieren können“, sagte Annegret Börger. Jetzt wurde eine fest installierte Ampelanlage seitens des Rates und der Verwaltung beantragt, die Kosten dafür muss leider die Gemeinde tragen.

Auf Unverständnis stößt die Sanierung der L 55 vom Kreisverkehr Dohren bis zum Kreuzdamm an der B 402, wo die Strecke noch in einem relativen guten Zustand ist. Während die Sanierung der L 55 vom Kreisverkehr Herzlake bis zum Kreisverkehr Dohren außen vor bleibt. „Die L 55 ist teilweise in einem verkehrsgefährdenden Zustand, besonders im Ortskern von Herzlake, dass ist schon beschämend“, sagte Ratsmitglied Horst Töller. Ins Bild passe da die Sanierung der Herzlaker Straße vom Kreuzdamm aus nach Lengerich, die sich sogar noch in einem guten Zustand befunden habe. „So eine Planung der Straßenbaubehörde ist für die Bürger nicht mehr nachvollziehbar“, monierte Bernd Kempinski.

Der Landkreis Emsland habe die finanzielle Beteiligung am Bau einer Entlastungsstraße im Zusammenhang mit dem Ausbau der Europastraße 233 abgelehnt. Eine genauere Begründung für die Absage wurde dem Rat und der Verwaltung nicht mitgeteilt. Eine solche Straße sei aber dringend notwendig. Es wird hier wohl mit zweierlei Maß gemessen, während in Meppen-Bokeloh und Meppen-Versen bei den Planungen Änderungen erzwungen wurden, wobei alle Parteien und Fraktionen zusammen gearbeitet haben. „Das ist aber in Herzlake nicht möglich, da hier der Bürgermeister, die Verwaltung und auch die CDU die braven Parteisoldaten spielen“, kritisierte Horst Töller.

Ulrich Ostermann berichtete aus dem Kreistag über die Verabschiedung des größten Haushalts seit Bestehen des Landkreises Emsland, und dass der Breitbandausbau begonnen hat. Dieser werde sich wohl bis Ende 2019 hinziehen, da einfach zurzeit die Tiefbauunternehmen fehlen. Nach Abschluss des Ausbaus sollen zwischen 90 und 95 Prozent der Haushalte einen Glasfaseranschluss bekommen.

Als Delegierte zur Bezirkseuropadelegiertenkonferenz wurden Paul Feierabend und Annegret Börger einstimmig gewählt.


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