Barrierefreier Knotenpunkt gebaut Zentraler Busbahnhof in Lähden-Holte eröffnet

Von Tim Gallandi

Bei der Freigabe des neuen Busbahnhofs in Lähden-Holte: (v. l.) Dirk Stockmann (Bauleiter Strabag), Beate Dulle (stellvertretende Bürgermeisterin), Ludwig Pleus (Gemeindedirektor), Alfons Brümmer (Planungsbüro), Alois Winkeler (Bauamtsleiter) und Franz Strüwing (Bürgermeister). Foto: Tim GallandiBei der Freigabe des neuen Busbahnhofs in Lähden-Holte: (v. l.) Dirk Stockmann (Bauleiter Strabag), Beate Dulle (stellvertretende Bürgermeisterin), Ludwig Pleus (Gemeindedirektor), Alfons Brümmer (Planungsbüro), Alois Winkeler (Bauamtsleiter) und Franz Strüwing (Bürgermeister). Foto: Tim Gallandi

Lähden. Der Lähdener Ortsteil Holte hat einen neuen Busbahnhof. Für 230.000 Euro ist ein Gelände an der Ecke Lewes Kamp/ Am Markt zu einem barrierefreien Knotenpunkt ausgebaut worden.

Wo die Straßen Schultenhof und Am Markt einander kreuzen, herrschte lange eine Verkehrssituation, die von vielen Holtern mit Argwohn betrachtet wurde – aufgrund potenzieller Gefahren, gerade für Fußgänger und Radfahrer, gerade während der Stoßzeiten. Bushaltestelle, Schulweg, Haltepunkt von Kunden der Bäckerei Pleus: Eine solche Ballung barg Risiken, die Politik und Verwaltung nicht länger hinnehmen wollten.

Das alles ist Vergangenheit, denn der zentrale Haltepunkt für Linienbusse ist etwa 200 Meter nach Norden gewandert. Auf einer bis dato unbebauten Fläche gegenüber der Gaststätte Am Markt befindet sich nun ein regelrechter Busbahnhof. Zwei Bahnsteige, die barrierefreies Ein- und Aussteigen ermöglichen, ergänzt durch ein transparentes Wartehäuschen, das bei widrigem Wetter Zuflucht bietet, und eine Reihe von Fahrradständern, die ein geordnetes Abstellen möglich machen. Zuvor waren die Drahtesel an der zentralen Holter Kreuzung auf einem Privatgrundstück geduldet worden.

Weiteres Puzzleteil

Mit „ein Quantensprung“ beschrieb Lähdens Bürgermeister Franz Strüwing die Bedeutung des jetzt umgesetzten Vorhabens für Holte. „Das ist ein Projekt, auf das die Dorfgemeinschaft seit Jahren wartete.“ Entsprechend habe es jüngst schon einige positive Resonanz aus der Bevölkerung gegeben, sagte Strüwing bei der offiziellen Freigabe des Busbahnhofs und verband dies mit Dank an das Harener Planungsbüro Honnigfort und Brümmer, das ausführende Bauunternehmen Strabag und die Gemeindeverwaltung.

„Das ist ein weiteres Puzzleteil im Bild der Dorfentwicklung“, erklärte Gemeindedirektor Ludwig Pleus. Das Hauptziel, die Verkehrssicherheit zu verbessern, sei nun hoffentlich erreicht. Mit der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt samt seitlichen Fuß- und Radwegen verbessere sich die sichere Erreichbarkeit der neuen Haltestelle.

Verzögerung durch Winterwetter

Gestartet wurden die Bauarbeiten am 22. September 2017, und der Zeitplan, noch im alten Jahr fertig zu werden, wäre nach Worten der Beteiligten fast eingehalten worden, hätte das plötzliche Winterwetter im November ihnen nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht. So konnten die abschließenden Arbeiten erst in diesem Frühjahr erfolgen, aber noch rechtzeitig, um den Busbahnhof zum Fahrplanwechsel vor Wochenfrist in Betrieb nehmen zu können.

Das Projekt kostete insgesamt 230.000 Euro, von denen rund 140.000 Euro aus Fördermitteln bestanden. Finanziell unterstützt wurde die Gemeinde Lähden bei der Umsetzung durch die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) und den Landkreis Emsland.