Klagen über schlechte Straßen Rat Dohren macht sich Sorgen um Verkehrssicherheit

Von Manfred Fickers

Einwohner und der Gemeinderat Dohren klagen über den schlechten Zustand von Landes- und Kreisstraßen im Gemeindegebiet.Einwohner und der Gemeinderat Dohren klagen über den schlechten Zustand von Landes- und Kreisstraßen im Gemeindegebiet.

Dohren. Einwohner und der Gemeinderat Dohren klagen über den schlechten Zustand von Landes- und Kreisstraßen im Gemeindegebiet.

Die Gemeinde will in den nächsten Jahren ihre Straßen und Brücken mit vermehrten Investitionen in einen guten Zustand bringen. Das hat Bürgermeister Johannes Dieker (UWG) in der jüngsten Ratssitzung angekündigt. Hauptsorge ist dabei neben dem Erhalt der Funktionsfähigkeit die Verkehrssicherheit, wurde in der Einwohnerfragestunde deutlich. Dieker berichtete von den Sorgen von Anwohnern von Kreisstraßen.

Sowohl die Moorstraße (K 259), als auch die Grafelder Straße (K 262) sind aus Sicht der Gemeinde und der Anwohner sanierungsbedürftig. Gemeindedirektor und Samtgemeindebürgermeister Ludwig Pleus berichtete, dass die Samtgemeinde Herzlake dem Landkreis eine Liste mit Hinweisen auf Schäden an Kreisstraßen aus allen Mitgliedsgemeinden übergeben hat. In einer Stellungnahme weist der Landkreis darauf hin, das beide Straßen nur eine geringe Verkehrsbelastung haben und daher die jährlich vorgenommenen Ausbesserungen einzelner Schadstellen ausreichend seien. Für beide Straßen gelte, „dass wegen der geringen Verkehrsbelastung eine Priorität für eine vollflächige Sanierung nicht gegeben ist“, heißt es in dem Schreiben.

Weder Pleus, noch Dieker wollen sich damit zufriedengeben. „Wir bleiben dran“, sagte Pleus und Dieker kündigte an, den Landkreis erneut anzusprechen.

Zustimmung bei UWG und CDU fand ein SPD-Antrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der Andruper Straße (K 241). 2015 war vom Landkreis eine Tempo-70-Zone am Ortsrand eingeführt worden. Seitdem hält die Kritik an, dass das Schild falsch platziert ist. Es steht vor einem Gehölzstreifen, der die Sicht auf die Grundstückszufahrten stark einschränkt. Die Befürchtung, dass es zu gefährlichen Situationen kommt, weil das Schild zu nahe bei den Ein- und Ausfahrten steht und Autofahrer zu spät abbremsen, habe sich bestätigt, meinen die Ratsmitglieder. Daher sollte das Schild um circa 75 Meter weiter in Richtung Andrup versetzt werden.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Josef Feldmeier wies darauf hin, dass eine ähnliche Situation im Bereich Kreuzdamm/Herzlaker Straße (Landesstraße 55) besteht. Hier sollte zumindest während der Sperrung der B 213 in Haselünne eine Tempobegrenzung erfolgen, denn der Umleitungsverkehr wird über die K 55 geführt. Die CDU werde die Landtags- und Kreistagsabgeordneten ansprechen kündigte er an. Pleus riet den Anwohnern dazu, die Verkehrsbehörden des Landes und beim Landkreis direkt anzusprechen und die Probleme zu schildern.