Mit Hubschrauber und Suchhunden Polizei suchte in Lähden nach Elfjähriger – Kind versteckte sich zuhause

Von Harry de Winter

Sogar ein Hubschrauber der Polizei suchte mit Wärmebildkameras nach dem vermissten 11-jährigen Mädchen. Symbolfoto: imago/Becker&BredelSogar ein Hubschrauber der Polizei suchte mit Wärmebildkameras nach dem vermissten 11-jährigen Mädchen. Symbolfoto: imago/Becker&Bredel

Lähden. Ein Großaufgebot von Einsatz- und Rettungskräften der Polizei und Feuerwehr war am Dienstagabend in Lähden im Einsatz. Sie suchten nach einem vermissten elfjährigen Mädchen. Das Kind wurde kurz vor Mitternacht im eigenen Elternhaus unversehrt aufgefunden.

Seit 17 Uhr suchten die besorgten Eltern ihre Tochter. Da sie vermuteten, dass sie das Haus nur mit T-Shirt, Leggins und Socken bekleidet verlassen hatte, alarmierten sie nach einer erfolglosen Suche gegen 19 Uhr die Polizei. Diese leitete sofort eine Nahbereichsfahndung ein, teilte ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Weiter wurden zur Unterstützung die Feuerwehren aus Holte-Lastrup und Herzlake angefordert.

Da das Mädchen zunächst nicht gefunden werden konnte, wurden ein Hubschrauber mit Wärmebildkameras sowie eine Personensuchstaffel bestehend aus fünf Hunden und zwölf Beamten angefordert. Um die Eltern der elfJährigen kümmerte sich ein Notfallseelsorger. Zudem wurden in sozialen Netzwerken Suchaufrufe gestartet.

Mädchen hatte sich im Haus versteckt

Groß war die Erleichterung bei allen Beteiligten, als das Mädchen um kurz vor Mitternacht im Elternhaus unbeschadet aufgefunden wurde. Laut Polizei hatte sie das Haus gar nicht verlassen, sondern sich nur versteckt und auf keine Rufe reagiert.

Mit einer Rechnung für den Großeinsatz müssen die Eltern indes nicht rechnen. Gerade bei Kindern handelt es sich in so einem Fall um eine besondere Gefahrensituation, bei der im Zweifel jede Minute zählen kann.