zuletzt aktualisiert vor

Lernpartnerschaft gestartet Herzlaker Schüler bauen Parabolspiegel und kooperieren dabei mit der Wirtschaft

Vielfältig sind die Aufgaben bei der Konstruktion einer sonnengesteuerten Modell-Fotovoltaik-Anlage. Foto: Gerd MecklenborgVielfältig sind die Aufgaben bei der Konstruktion einer sonnengesteuerten Modell-Fotovoltaik-Anlage. Foto: Gerd Mecklenborg

gm Herzlake. Die vom Arbeitskreis Bildung des Wirtschaftsverbandes Emsland initiierten Lernpartnerschaften Haselünne/Herzlake sind mit den Vorbereitungen zum Modellbau eines sonnengesteuerten Parabolspiegels gestartet.

In Kooperation mit dem Unternehmen Esders aus Haselünne sei die Lernpartnerschaft „nunmehr mit Leben gefüllt worden“, sagte der Leiter der Haupt- und Realschule (HRS) Herzlake, Wilfried Brönstrup.

Der regelmäßige Austausch zwischen Unternehmen und Schulen ist das Ziel der Lernpartnerschaften. Mit diesem Projekt sollen konkrete Schritte unternommen werden, Schülern Orientierungshilfen für ihren beruflichen Weg zu vermitteln. So soll unter anderem als mittelfristiges Ziel auch dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.

„Zugegeben, es hat ein wenig gedauert, aber jetzt nimmt die Modellregion Haselünne/Herzlake Fahrt auf“, freute sich der Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Emsland, Norbert Verst.

Bei der Vorstellung des ersten Projektes zwischen der HRS Herzlake und dem Unternehmen Esders dreht sich alles rund um das Thema „Bau eines Parabolspiegels, der der Sonne nachgeführt werden soll“.

Die dazugehörige Technik, Schaltung und Programmierung sollen zehn Herzlaker Schüler des Profilfaches Technik erlernen und erarbeiten. Die dazu benötigte Ausstattung stellt die Firma Esders.

„Handwerkliches Arbeiten mit Feile und Säge wird kombiniert mit der Programmierung von Computern, die Motoren ansteuern“, erklärte Techniklehrer Jürgen Habbe. Für das Haselünner Unternehmen Esders sei dies ein spannendes Projekt, betonte Entwicklungsingenieur Ingo Gebbeken. Für Projektleiter Aloys Mersmann vom Wirtschaftsverband ist das Pilotprojekt „ein Signal für alle emsländischen Schulen und Unternehmen. Wir laden alle Unternehmer und Schulen ein, sich bei dieser Fachkräfteinitiative zu beteiligen.“

Vonseiten der Schule kamen die Anregung und der Wunsch, dass auch Experten aus der Wirtschaft häufiger eine Unterrichtsstunde gestalten.