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07.02.2018, 17:39 Uhr KOMMENTAR

Lähden liefert weiter Anstöße zum Umdenken beim Klimaschutz

Kommentar von Tim Gallandi

Den prall gefüllten Ordner mit den öffentlichen Vorhaben zur Dorfentwicklung präsentierte Bernhard van der Ahe, hier mit Ludwig Pleus (links) und Franz Strüwing, bei einer Bürgerversammlung im Januar 2017 in Holte. Archivfoto: Tim GallandiDen prall gefüllten Ordner mit den öffentlichen Vorhaben zur Dorfentwicklung präsentierte Bernhard van der Ahe, hier mit Ludwig Pleus (links) und Franz Strüwing, bei einer Bürgerversammlung im Januar 2017 in Holte. Archivfoto: Tim Gallandi

Lähden. Das Modellprojekt „Dorfentwicklung und Klimaschutz“, an dem die Lähdener Ortsteile Holte, Lastrup und Herßum teilgenommen haben, ist beendet. Wichtig ist nun, dass die Kommune weiter an ihrer Wegweiser-Funktion in Sachen Klimaschutz festhält. Ein Kommentar.

Klimaveränderungen samt ihrer Folgen sind ein globales Phänomen und Problem. Kleine Beiträge dagegen sind aber schon im lokalen Umfeld möglich. Wie sich auf dörflicher Ebene ein Umdenken hin zum Klimaschutz anstoßen lässt, war die zentrale Frage des Modellprojekts, an dem Holte, Lastrup und Herßum teilgenommen haben.

Darf man dem Paket aus Infoveranstaltungen und Energieberatungen den Erfolgsstempel aufdrücken? Schwer zu sagen. Wichtiger ist es jedoch, dass die Kommune an ihrer Wegweiser-Funktion in Sachen Klimaschutz auch nach dem Projektabschluss festhält. Und da scheint sie auf dem richtigen Weg zu sein.

So ist ein Extra-Vorhaben geplant, das Landwirten Möglichkeiten der CO2-Einsparung aufzeigen soll. Zudem erhalten Bauwillige in der Samtgemeinde Herzlake Gutscheine für eine kostenlose Beratung im Werlter Klimacenter. Ein Angebot, für das laut Verwaltung das Modellprojekt die Idee lieferte.

Das sind vernünftige Schritte. Alles Weitere liegt an denen, die sich die Vorschläge anhören und – idealerweise – umsetzen, im kleinen oder größeren Umfang.


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