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Rat vergibt Auftrag Abriss der Berentzen-Produktion

Von Carola Alge | 11.12.2015, 18:06 Uhr

Der Abriss der alten Berentzen-Produktionsstätte rückt näher. Der Rat vergab während seiner Sitzung am Donnerstag einstimmig den Auftrag für die Abbrucharbeiten an die Haselünner Firma von der Ahe Tiefbau und Sandgruben GmbH. Kostenpunkt der Maßnahme: etwa 267000 Euro.

Die Abrissarbeiten für den Rückbau der alten Produktionshallen in der Haslünner Innenstadt zwischen Markt und Ritterstraße wurden öffentlich ausgeschrieben. Es sollen annähern 35000 Quadratmeter umbauter Raum zurückgebaut und circa 5000 Quadratmeter im sogenannten Auf- und Abtrag bewegt werden. An der Ausschreibung beteiligten sich sechs Firmen.

Abriss Anfang 2016 geplant

 Bekanntlich soll auf dem Areal der alten Berentzen-Produktion in Haselünne im Bereich des alten Wasserturms ein großes Wohn- und Geschäftshaus mit großem Innenbereich zum Verweilen entstehen. Gesamtinvestition: annähernd fünf Millionen Euro. Bauherr ist die Projektgesellschaft Am Wasserturm (AWT). Die Stadt Haselünne hat die nicht mehr genutzte Teilfläche der Berentzen-Aktiengesellschaft käuflich erworben. Der Abriss soll Anfang 2016 erfolgen, der Neubau im Frühjahr 2016 beginnen.

Mit der einstimmig beschlossenen Änderung des Flächennutzungsplans einer Wohnbaufläche in der Ortschaft Lehrte wird die Grundlage für eine dortige Wohnbebauung geschaffen. Es können dort nach Angaben von Bauamtsleiter Martin Pohlmann etwa 35 Baugrundstücke im Bereich zwischen der Helter Straße und der Mühlenstraße entstehen. Es sind dabei mehrere Bauabschnitte vorgesehen.

Grundstücke teurer

Die Grundstücke in Haselünne und Umgebung werden geringfügig teurer. Gegen die Stimmen der SPD befürwortete der Rat eine Anhebung um 2,5 Prozent zum 1. Januar 2016. Bauland kostet demnach künftig je nach Lage zwischen 31 Euro (Westerloh, „An der Kirche“) und 37,50 Euro (Bückelte, „Am Bawinkeler Bach“).

Zuwegung heißt jetzt „Hüttenpohl“

In der Ortschaft Lotten wird eine bisher namenlose Zuwegung künftig „Hüttenpohl“ heißen. Es handelt sich um die Strecke zu einem großen Tierstall mit Biogasanlage. Das Grundstück liegt östlich der Droper Straße (K245).

Als Schülervertreter im Ausschuss für Schulen und Kultur wurden Ellen Dujlle und Nana Belaj benannt.

Dank sagte Bürgermeister Werner Schräer allen in Haselünne ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe Tätigen. Auf dieses Engagement sei man angewiesen – gerade auch mit Blick auf weitere in 2016 ankommende Schutzsuchende.