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Historischer Wandkalender 2016 Das alte Haselünne begleitet durch das Jahr

Von Carola Alge | 22.11.2015, 10:05 Uhr

„Wo stand eigentlich das Hotel Hanfeld?“, „Wie sah die Hasestraße früher aus?“, „Gab es nicht auch mal am Markt ein Geschäft namens Josef Meyer?“ – Wer Antworten auf diese und andere Fragen sucht, wird im neuen Historischen Wandkalender 2016 von Haselünne fündig werden.

Der gebürtige Haselünner Ansgar Deters hat wieder einmal einen Blick in seine alte Fotokiste geworfen und dabei längst vergessene Eindrücke und Ansichten seiner Heimatstadt gefunden. Diese wurden nun in dem hochwertigen Wandkalender zusammengetragen.

Kalender wie eine Fotoausstellung

Bereits seit vielen Jahren sammelte er über 100 Jahre alte Ansichtskarten aus seiner Heimat , bevor ihm die Idee kam, diese Schätze mittels eines Wandkalenders einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. „Ein Kalender ist wie eine Fotoausstellung – nur in den eigenen vier Wänden.“ Der Vorteil jedoch sei, „dass man sich beim Betrachten der Bilder alle Zeit der Welt lassen kann, ohne an Öffnungszeiten gebunden zu sein.“

Große Resonanz

Die Resonanz auf Deters Kalender ist groß. Er bekam dafür Anfragen aus vielen Teilen der Welt. So schmücken die letztjährigen Motive bereits Räume in London und in Cincinnati, am Gardasee und in Australien. „Man wundert sich immer wieder, wohin überall es Menschen mit emsländischen Wurzeln verschlägt“, freut er sich, dass viele auch in der Ferne „offenbar immer noch gerne an ihre Heimat zurückdenken.“

Im Bus durch die Geschichte

Ganz vorne im Bus durch die Geschichte Haselünnes sitzt, wer sich diese Kalenderblätter anschaut: Der Klostergarten des Ursulinenklosters und der Fußweg entlang der Hase in Höhe des Krankenhauses und der Kirche, auf dem manches Pärchen schlenderte.

Der Streifzug durch die vergangenen etwa 100 Jahre weckt bei den Betrachtern des im Format DIN A3 erschienenen Wandkalenders Erinnerungen an die eigene Kindheit und Jugend ebenso wie an die der Eltern und Großeltern.

Gedankenaustausch

Das Krankenhaus, das alte Ursulinen-Kloster, die Partie an der Hase oder auch längst geschlossene Geschäfte – all das wird in Erinnerung gerufen und regt alle Generationen gleichermaßen zum Gedankenaustausch über die Zeit einst und jetzt an.

So eignet sich der Historische Wandkalender, den Deters zum dritten Mal herausgibt, nicht nur als Blickfang in der guten Stube, sondern hilft auch, längst Vergessenes zu behalten, sich daran zu erinnern und an zukünftige Generationen weiterzugeben.