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Dreimonatiger Umbau Intensivstation an Haselünner Krankenhaus renoviert

Von Carola Alge | 11.02.2015, 18:02 Uhr

Drei Monate beherrschten Handwerker und Techniker die Szenerie. Ab 16. Februar steht die für 250000 Euro renovierte Intensivstation des Haselünner St.-Vinzenz-Hospitals wieder ganz der Medizin zur Verfügung.

Bei der Station handelt es sich um eine eigenständige Einheit mit sechs Monitorplätzen bzw. Patientenbetten. Während der Modernisierungsphase wurde nicht nur etwas für den Komfort getan, sondern auch die Patientenzimmer neu gestaltet. Durch eine frische Farbgebung mit dezenten Akzenten konnte so ein modernes und patientenfreundliches Milieu trotz des naturgemäß hohen Anteils apparativer Technik geschaffen werden.

Hygienische Aspekte

Viele Veränderungen stecken hierbei im Detail und wurden im gemeinsamen Dialog der Berufsgruppen bezüglich der kommenden Anforderungen realisiert. „Insbesondere Aspekte der Krankenhaushygiene (es gibt neu einen sogenannten unreinen Raum für die Entsorgung und einen neuen Lagerraum), Patientensicherheit sowie eine verbesserte Arbeitsablauforganisation standen hier im Mittelpunkt“, sagt Verwaltungsdirektor Walter Borker im Gespräch mit unserer Redaktion . Großen Wert lege das Haselünner Krankenhaus auf eine Verbesserung der Patientenversorgung. „In Zeiten eines immer stärkeren Informationsinteresses der Bevölkerung konnte nun zum Beispiel eine TV-Anlage integriert werden. Die sanitären Anlagen wurden im Zuge der Renovierung deutlich aufgewertet“, betont Stationsleiter Stefan Schierok.

Eingangsbereich deutlich vergrößert

Die Station, deren Eingangsbereich deutlich vergrößert wurde, bietet in drei Räumen Platz für sechs Patienten, verfügt über drei stationäre Beatmungsplätze. Sie umfasst zudem alle technischen Voraussetzungen einer allgemein üblichen Intensiveinheit der heutigen Zeit. Im Zuge der Notarztversorgung wird eng mit dem Stützpunkt des Roten Kreuzes zusammengearbeitet, der sich auf dem Krankenhausgelände befindet.

„Wir haben das Ziel einer wohnortnahen und qualitativ hochwertigen Patientenversorgung in unserer Region“, so Borker. Behandelt werden interdisziplinär vor allem internistische Grunderkrankungen, aber auch Patienten mit Vergiftungserscheinungen nach möglicherweise Suizidabsicht. Dazu verfügt die modernisierte Station über drei moderne Beatmungsgeräte, die auch für den Einsatz einer Langzeitbeatmung genutzt werden können.

Abteilung aufgewertet

Das therapeutische Team am Haselünner Krankenhaus ist, so Pflegedirektor Helmut Hermes, froh, in wenigen Tagen die bisher provisorisch genutzten Räume des zukünftig neuen operativen Aufwachbereiches verlassen zu können. Mit der renovierten Intensivstation wurde, neben der neuen Endoskopie-Abteilung, einer der letzten Abschnitte der bereits modernisierten Inneren Medizin im St.-Vinzenz-Hospital aufgewertet.