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Daniela De Ridder zu Gast Haselünner Schüler diskutieren über Flüchtlingspolitik

Von PM. | 08.10.2015, 19:24 Uhr

Bei dem Besuch der 11. Schulklassen des Kreisgymnasiums St. Ursula in Haselünne hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder von ihrer parlamentarischen Arbeit sowie den neuesten Entwicklungen in der Flüchtlingspolitik berichtet.

Die Schüler zeigten großes Interesse am politischen Geschehen und der Flüchtlingspolitik, heißt es in einer Mitteilung der Politikerin. Neben einer angeregten Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern kam De Ridder mit dem Oberstudiendirektor Norbert Schlee-Schüler und den Lehrern Markus Schaefer und Julia Rheinhardt ins Gespräch.

„Es ist besonders wichtig, dass wir unsere Politik mit der jungen Generation transparent machen, diskutieren und uns mit den wichtigsten Zukunftsfragen auseinandersetzen. In Haselünne hat sich für mich das Bild bestätigt, dass die Flüchtlingspolitik das im Moment bedeutendste politische Thema für die Schülerinnen und Schüler ist. Es freut mich immer sehr, wenn wir eine lebhafte Debatte darüber führen, wie wir unsere Willkommens- und Begleitkultur stärken können“, bekräftigt die SPD-Bundestagsabgeordnete.

An Berlin-Besuch angeknüpft

De Ridders Treffen knüpft an den Besuch der Schulklassen in Berlin an. Neben der Besichtigung des Bundestags standen auch dabei aktuellen Themen sowie das Kennenlernen der Tätigkeiten einer Bundestagsabgeordneten im Mittelpunkt. Mit dem Besuch in der Schule wurde dieser Dialog fortgesetzt. Das Kreisgymnasium St. Ursula in Haselünne setzt mit seiner 150-jährigen Tradition auf eine Mischung von klassischen sowie zukunftsorientierten Lernarrangements. „Dabei nimmt die Persönlichkeitsstärkung neben fachlichen Zielen eine immer bedeutendere Rolle ein. Auch gerade die Herausforderungen im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingspolitik stellen den einzelnen Bürger, aber insbesondere unsere Gesellschaft als Wertegemeinschaft auf den Prüfstand. Ideelle Werthaltung und persönlicher Einsatz zum Umgang mit den Problemen können sich dabei nicht zuerst an Fragen des Wohlstandes orientieren,“ bestätigt auch Norbert Schlee-Schüler, Oberstudiendirektor des Kreisgymnasiums St. Ursula in Haselünne.

Lebhafte Diskussion

„Politische Bildung wird maßgeblich vom Engagement der Lehrkräfte sowie der Schulleitung bestimmt. Die lebhafte Debatte hat mir gezeigt, dass die Schüler in Haselünne mit großer Motivation bei der Debatte und dem politischen Tagesgeschehen sind“, ergänzt De Ridder. Sie dankte dem Oberstudiendirektor Norbert Schlee-Schüler sowie den Lehrern Julia Rheinhardt und Markus Schaefer für ihr Engagement und den Heranwachsenden für die angeregte Diskussion.